Kuratorium Deutsche Altershilfe: Anwerbung und Integration von Pflegekräften aus Drittstaaten / Neues Gütesiegel soll ethische, faire und transparente Anwerbung sichern
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Zentraler Diskussionspunkt waren die Standards für einen transparenten, fairen Prozess bei der Anwerbung. Dies soll künftig ein Gütesiegel festlegen, das das Kuratorium Deutsche Altershilfe (KDA) in Zusammenarbeit mit Fachkreisen im Auftrag der Bundesregierung entwickelt hat und in Kürze herausgeben wird. Das Gütesiegel "Faire Anwerbung Pflege Deutschland" ist freiwillig und kann an selbstorganisiert international anwerbende Pflege- und Gesundheitseinrichtungen und Unternehmen der privaten Personalvermittlung erteilt werden.
Für das Kuratorium Deutsche Altershilfe ist die Beauftragung durch den Bundesgesetzgeber zur Herausgabe des Gütesiegels Ausdruck einer hohen Wertschätzung. "Wir freuen uns sehr, mit dieser wichtigen Aufgabe betraut zu sein und sehen uns auch in unserer Selbstverpflichtung zur Unabhängigkeit und Neutralität bestätigt", sagte Helmut Kneppe, Vorsitzender des Kuratoriums Deutsche Altershilfe (KDA).
Wichtige Diskussionspunkte waren auch die Voraussetzungen für das Gelingen einer fairen internationalen Anwerbung und zur Gestaltung einer Willkommenskultur und erfolgreichen Integration internationaler Pflegekräfte hier in Deutschland. Dazu hat das vom Bund geförderte "Deutsche Kompetenzzentrum für internationale Fachkräfte in den Gesundheits- und Pflegeberufen" (DKF) im Kuratorium Deutsche Altershilfe zentral einen "Werkzeugkoffer Willkommenskultur & Integration" zusammengestellt.
"Die Erfahrungen, die wir im DKF gesammelt haben, zeigen, dass zwei Voraussetzungen ganz entscheidend zum Gelingen einer nachhaltigen Anwerbung beitragen können: die Regelung eines fairen Anwerbeverfahrens und die Schaffung einer Willkommenskultur in den Einrichtungen", fasste Helmut Kneppe zusammen.
In verschiedenen digitalen Panels der Bilanzveranstaltung wurden von Expertinnen und Experten aus der Praxis Konzepte und Positionen zur Anwerbung von Pflegekräften aus Drittstaaten vorgestellt und Lösungsansätze mit den digital zugeschalteten Gästen diskutiert. Unter anderem sprachen zu dem Thema:
- Sabine Weiss, Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Gesundheit
- Isabell Halletz, Arbeitgeberverband Pflege (AGVP)
- Dr. Gerald Gaß, Deutsche Krankenhaus Gesellschaft (DKG)
- Sebastian Thieswald, Aspida GmbH
- Jenny Wortha, Charité - Universitätsmedizin Berlin
- Prof. Dr. Michael Sauer, Hochschule Bonn-Rhein-Sieg
Moderiert wurde die Veranstaltung von Tina Kraus, TV-Moderatorin und Journalistin.
Schon im Vorfeld der Bilanzveranstaltung fanden vier interaktive, digitale Informationsveranstaltungen statt, die auf hohes Interesse gestoßen sind. Vorgestellt und intensiv diskutiert wurden Projekte zur Beschleunigung der Verfahren im In- und Ausland bezogen auf die Einreise, die Straffung der beruflichen Anerkennung und die Erteilung der Arbeits- und Aufenthaltserlaubnis sowie zur beruflichen und sozialen Integration.
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Solveig Giesecke
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Datum: 29.06.2021 - 14:00 Uhr
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