Greenpeace Energy kritisiert Bundesregierung für fehlende Umsetzung der Erneuerbare-Energien-Richtlinie der EU / "Die Impulse der EU-Richtline zu ignorieren, schadet der Energiewende insgesamt"
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"Die Bundesregierung hat es versäumt, die wichtigen europäischen Impulse der Erneuerbare-Energien-Richtlinie in nationales Recht zu übertragen und lässt die Potenziale eines dezentralen, bürgernahen Erneuerbaren-Ausbaus so sträflich ungenutzt. Das ist schädlich für wirkungsvollen, von den Menschen akzeptierten Klimaschutz. Dass es anders geht, machen andere EU-Mitgliedsstaaten längst vor. Auch Deutschland braucht nun umgehend einen gesetzlichen Rahmen, der die Bürger:innen selbst endlich zu vollwertigen Akteur:innen der Energiewende macht. Das EU-Winterpaket bietet mit den Artikeln 21 und 22 der EE-RL hierfür die Basis. So enthält die Richtlinie unter anderem neue Rechte und Pflichten, die es Verbraucher:innen ermöglicht, eigene Erzeugungs- und Verbrauchsgemeinschaften zu gründen und die so produzierte Energie im Rahmen des sogenannten Energy Sharings zu teilen. Die kommende Bundesregierung hat nun die Aufgabe, diese Versäumnisse zu beheben und engagierten Bürger:innen endlich zu ermöglichen, sich aktiv an der Energiewende und dem Erreichen der Klimaziele zu beteiligen."
Für Nachfragen erreichen Sie Ariane August, Referentin Energiepolitik, Greenpeace Energy. eG, unter der Mobilnummer 0160 - 4274597
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Michael Friedrich
Pressesprecher Greenpeace Energy eG
Telefon 040 - 808 110 655
Mobil: 0151 - 4264 8955
michael.friedrich@greenpeace-energy.de
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Datum: 30.06.2021 - 08:00 Uhr
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