Kinder in Schulen Pakistans zu Tode geprügelt / Neues Gesetz soll laut SOS-Kinderdörfern Gewalt verbieten
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"In einem Land wie Pakistan, das seit Jahrzehnten mit immer neuen Zyklen von Gewalt kämpft, ist auch Gewalt als Erziehungsmethode gesellschaftlich nach wie vor vielerorts akzeptiert", sagt Saba Faisal. Eine aktuelle Studie habe den direkten Zusammenhang zwischen den Schlägen und der Erniedrigung in Schulen und zahlreichen negativen Folgen deutlich gemacht. "Kinder brechen ihren Bildungsweg ab, werden verhaltensauffällig, haben psychische Probleme, lernen schlechter und haben als Erwachsene einen geringeren sozialen Standard", sagt Faisal.
Sie setzt nun große Hoffnungen auf ein neues Gesetz: Es soll die Gewalt in Schulen verbieten und hat bereits den Pakistanischen Senat passiert. Jetzt sei entscheidend, dass es wirklich umgesetzt wird. "Wir müssen alles daransetzen, dass sich diese schreckliche Praxis sehr schnell ändert! Gewalt gegen Kinder ist nicht tolerierbar", sagt Faisal.
Die SOS-Kinderdörfer sind seit Jahrzehnten in Pakistan aktiv und setzen sich vielfach für die Einhaltung der Kinderrechte und eine gewaltfreie Erziehung ein.
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Datum: 31.08.2021 - 04:30 Uhr
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