DRV fordert zügige Regierungsbildung / Holzenkamp: "Wir erwarten ideologiefreie Sacharbeit und faire Wettbewerbsbedingungen"
ID: 1929316
"Der tiefgreifende Transformationsprozess, in dem sich die Agrar- und Ernährungswirtschaft befindet, lässt keine Zeit für langwierige Koalitionsverhandlungen. Es muss zügig zu einer Regierungsbildung kommen." Dies stellt Franz-Josef Holzenkamp, Präsident des Deutschen Raiffeisenverbands (DRV), am Wahlabend heraus und macht deutlich: "Unsere Unternehmen benötigen Planungssicherheit, um die Bevölkerung verlässlich mit Nahrungsmitteln und Energie versorgen zu können. Von der künftigen Bundesregierung erwarten wir eine ideologiefreie, lösungsorientierte Sacharbeit und verlässliche, faire Wettbewerbsbedingungen."
Holzenkamp betont: "Klimaschutz ist essenzieller Teil des nachhaltigen Selbstverständnisses unserer Raiffeisengenossenschaften." Die neue Bundesregierung müsse hierbei mehr auf ökonomische Anreizsysteme und weniger auf eine Regelungs- und Verbotskultur setzen. Es gelte, wissenschaftliche Erkenntnisse in die Praxis zu überführen und Innovationen in der Agrarwirtschaft zu fördern. Damit der eingeschlagene Transformationsprozess nicht ins Stocken gerät, sei es von elementarer Bedeutung, Deutschland mit nationalen Maßnahmen im europäischen Wettbewerb nicht zu benachteiligen.
Mit Blick auf die gesellschaftspolitische Forderung nach Veränderungen in der Nutztierhaltung fordert Holzenkamp eine zügige Umsetzung der Empfehlungen der Borchert-Kommission. "Es liegen Lösungsansätze der Wirtschaft vor. Die Politik muss jetzt umsetzen."
Holzenkamp: "Der DRV mit seinen mehr als 1.700 Mitgliedsunternehmen steht für das genossenschaftliche Prinzip, dass miteinander stets mehr erreicht werden kann als alleine. In dieser Tradition freuen wir uns auf den konstruktiven Austausch mit der künftigen Bundesregierung. Ein starkes Ministerium, das die Wirtschaftskraft der ländlichen Räume fördert, ist diesbezüglich von großer Bedeutung."
Über den DRV
Der DRV vertritt die Interessen der genossenschaftlich orientierten Unternehmen der deutschen Agrar- und Ernährungswirtschaft. Als wichtiges Glied der Wertschöpfungskette Lebensmittel erzielen die 1.766 DRV-Mitgliedsunternehmen in der Erzeugung, im Handel und in der Verarbeitung von pflanzlichen und tierischen Erzeugnissen mit rund 92.000 Mitarbeitern einen Umsatz von 64,5 Mrd. Euro. Landwirte, Gärtner und Winzer sind die Mitglieder und damit Eigentümer der Genossenschaften.
Pressekontakt:
Dr. Claudia Döring
Pressesprecherin
Tel.: +49 30 856214-440
E-Mail: presse@drv.raiffeisen.de
Original-Content von: Deutscher Raiffeisenverband, übermittelt durch news aktuell
Weitere Infos zu dieser Pressemeldung:
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 27.09.2021 - 09:16 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1929316
Anzahl Zeichen: 2732
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Berlin
Kategorie:
Bundesregierung
Diese Pressemitteilung wurde bisher 686 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"DRV fordert zügige Regierungsbildung / Holzenkamp: "Wir erwarten ideologiefreie Sacharbeit und faire Wettbewerbsbedingungen""
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Deutscher Raiffeisenverband (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Der deutsche Weinbau steht an einem Wendepunkt. Im Rahmen des traditionellen DRV-Weinempfangs am gestrigen Dienstagabend appellierte DRV-Präsident Franz-Josef Holzenkamp vor rund 200 Gästen an die Politik, die deutsche Weinbranche zu unterstützen: "Die wirtschaftliche Lage vieler Unternehmen
Stromsteuer: Gesetzgeber muss Gleichbehandlung sicherstellen / Biomasse und Agrarhandel nicht benachteiligen ...
Der Deutsche Raiffeisenverband (DRV) begrüßt die Pläne der Bundesregierung, Unternehmen der Land- und Forstwirtschaft sowie des produzierenden Gewerbes dauerhaft von der Stromsteuer zu entlasten. Das stärkt die Wettbewerbsfähigkeit energieintensiver Branchen. Doch der aktuelle Gesetzentwurf gre
Dr. Christian Weseloh: "Verschiebung ist Akt der Vernunft" / DRV fordert eine praxistaugliche Reform des Tierhaltungskennzeichnungsgesetzes ...
Der Deutsche Raiffeisenverband (DRV) begrüßt die Verschiebung des Inkrafttretens des Tierhaltungskennzeichnungsgesetzes auf den 1. März 2026. "Dies ist ein Akt der Vernunft. Eine Umsetzung zum 1. August 2025 wäre schlichtweg nicht möglich und hätte weitreichende Folgen, da weniger als 50
Weitere Mitteilungen von Deutscher Raiffeisenverband
TÜV-Verband gratuliert Olaf Scholz zum Wahlsieg ...
Zum vorläufigen Wahlergebnis der Bundestagswahl am 26. September 2021 sagt Dr. Joachim Bühler, Geschäftsführer des TÜV-Verbands: "Der TÜV-Verband gratuliert dem Wahlsieger Olaf Scholz und der gesamten Partei zur erfolgreichen Wahl. Wir gratulieren aber auch allen anderen demokratische
SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil: Themen Mindestlohn und Wohnungsbau entscheidend für Koalitionsverhandlungen ...
Der SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil sieht die Themen Mindestlohn und Wohnungsbau als rote Linien bei anstehenden Koalitionsverhandlungen mit Grünen und FDP. "Olaf Scholz hat ganz deutlich gemacht: Für ihn ist ein ganz wichtiges Thema 12 Euro Mindestlohn, das wollen wir durchsetzen. Wich
Forsa: Erste Einschätzungen der Wähler nach den Prognosen über den Wahlausgang ...
Nach der Bekanntgabe der Prognosen um 18 Uhr wurden von forsa zum Abschluss der großen forsa-Wahlstudie in Kooperation mit RTL und ntv 5.508 Wähler danach gefragt, wie sie das voraussichtliche Wahlergebnis und dessen Folgen bewerten. So meinen 6 Prozent der Wähler, dass sich in Deutschland dur
RTL/ntv-Trendbarometer: Koalitionspräferenzen wenige Tage vor der Bundestagswahl völlig uneinheitlich - keine Alternative liegt bei den Befragten bei mehr als 20 Prozent ...
Wenige Tage vor der anstehenden Bundestagswahl ist eine aktuelle Forsa-Umfrage im Auftrag von RTL und ntv der Frage nachgegangen, welche der verschiedenen Koalitionsmöglichkeiten den befragten Bundesbürgern nach der Wahl am liebsten wären. Hier ergibt sich ein völlig uneinheitliches Bild. Kein




