Staatssekretär Dr. Walter Döllinger: ?Versorgung psychisch kranker Kinder und Jugendlicher im Oberbergischen Kreis wird deutlich verbessert?
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Staatssekretär Dr. Walter Döllinger: "Versorgung psychisch kranker Kinder und Jugendlicher im Oberbergischen Kreis wird deutlich verbessert"
Abteilung für Kinder- und Jugendpsychiatrie in Marienheide vom Land anerkannt
Düsseldorf, 26.04.2010
Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen teilt mit:
Grünes Licht vom Land Nordrhein-Westfalen für die Einrichtung einer Abteilung für Kinder- und Jugendpsychiatrie im Oberbergischen Kreis: Dr. Walter Döllinger, Staatssekretär im nordrhein-westfälischen Gesundheitsministerium, hat heute (26. April 2010) in Marienheide den offiziellen Feststellungsbescheid dafür übergeben.
"Damit wird die Versorgung psychisch kranker Kinder und Jugendlicher im Oberbergischen Kreis deutlich verbessert. Und ihre Familien müssen bei Besuchen keine weiten Wege mehr nach Köln oder Remscheid auf sich nehmen", sagte der Staatssekretär.
Im Zentrum für Seelische Gesundheit der Klinik Marienheide soll kurzfristig eine Abteilung für Kinder- und Jugendpsychiatrie mit 25 Betten eingerichtet werden. Darunter sind sieben Betten für die qualifizierte Entzugsbehandlung Drogenabhängiger ? ein spezialisiertes Angebot, das auch bisher schon an der Klinik Marienheide vorgehalten wurde. Außerdem werden der Klinik Marienheide die zehn kinder- und jugendpsychiatrischen tagesklinischen Plätze des Kreiskrankenhauses Gummersbach organisatorisch unterstellt.
Staatssekretär Dr. Döllinger: "Die Versorgung psychisch kranker Kinder und Jugendlicher im Oberbergischen Kreis wird nicht nur um ein wesentliches Angebot erweitert, sondern auch unter kompetenter Leitung zusammengefasst. Mit Herrn Dr. Melchers steht der Klinik ein erfahrener Chefarzt zur Verfügung, der schon bisher in der Tagesklinik und in der Entzugsbehandlung erfolgreiche Arbeit geleistet hat."
Seit einigen Jahren ? so der Staatssekretär weiter ? wachse die Zahl der Kinder und Jugendlichen, die wegen psychischer Probleme professionelle Hilfe benötige. Weil die Zahl der stationären und tagesklinischen Plätze hierfür nicht ausreiche, habe das Gesundheitsministerium ein Sofortprogramm für den kurzfristigen Ausbau wohnortnaher Angebote in der Kinder- und Jugendpsychiatrie aufgelegt.
"Die Klinik in Marienheide ist ein gutes Beispiel für den Ausbau der kinder- und jugendpsychiatrischen Angebote in der Fläche. Damit verkürzen wir sowohl die Wartezeiten als auch die Wege für die jungen Patientinnen und Patienten wie auch für ihre Eltern", sagte Staatssekretär Dr. Döllinger.
Der Feststellungsbescheid bringt zum Ausdruck, dass der Bedarf für diese Einrichtung vom Land anerkannt ist und die Betten in den Landeskrankenhausplan aufgenommen sind. Dies ist Voraussetzung dafür, dass die Klinik die Behandlung ihrer Patienten mit den gesetzlichen Krankenkassen abrechnen kann.
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Datum: 26.04.2010 - 17:47 Uhr
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