RTL/ntv Trendbarometer / Forsa Aktuell: CDU verkürzt Rückstand auf SPD / Finanzminister: Lindner vor Habeck / CDU Vorsitz: Merz vor Röttgen / Corona: Mehrheit für Fortsetzung der epidemischen Lage
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Im aktuellen RTL/ntv Trendbarometer kommt die SPD bei der Bundestagswahlabsicht wie in der Vorwoche auf 25 Prozent. Die Union gewinnt einen Prozentpunkt und kommt auf 21 Prozent. Grüne und FDP verlieren jeweils einen Prozentpunkt und liegen aktuell bei 16 bzw. 15 Prozent. Die Werte für die Linke (5%) und die AfD (9%) bleiben unverändert. Die sonstigen Parteien könnten zusammen mit 9 Prozent (+ 1%) der gültigen Stimmen rechnen.
Bei der Kanzlerpräferenz verliert Olaf Scholz gegenüber der Vorwoche (52%) leicht an Zustimmung, liegt aber mit 50 Prozent weiterhin klar vor Armin Laschet, für den sich unverändert 8 Prozent entscheiden würden. 42 Prozent der Wahlberechtigten (Vorwoche: 40%) würden sich für keinen der beiden entscheiden.
Zukünftiger Finanzminister - Lindner (FDP) vor Habeck (Grüne)
Am Rande der derzeitigen Sondierungsgespräche von SPD, Grünen und FDP zur Bildung einer neuen Bundesregierung wird bereits darüber diskutiert, wer künftig neuer Bundesfinanzminister werden soll.
Auf die Frage, wen sie für das Amt des Bundesfinanzministers für besser geeignet halten, nennen bei der Alternative Christian Lindner oder Robert Habeck deutlich mehr befragte Bundesbürger Lindner (44%) als Habeck (29%). Etwa jeder vierte Befragte (27%) hält weder Lindner noch Habeck für das Amt geeignet. Lindner punktet vor allem bei den Unionsanhängern (65%). Darüber hinaus sprechen sich für Lindner insbesondere die Männer (51%) sowie die Wähler der AfD (57%) und vor allem der FDP (75%) aus. Für Habeck sprechen sich - neben den Wählern der Grünen (60%) - überdurchschnittlich häufig die Wähler der SPD (46%) und der Linken (70%) aus.
CDU-Vorsitz - Merz vor Röttgen
Auf die Frage, wer von den derzeit diskutierten Kandidaten für den CDU-Vorsitz am besten geeignet ist, liegen Friedrich Merz und Norbert Röttgen vorne. Von allen befragten Bundesbürgern nennen 19 Prozent Friedrich Merz, 17 Prozent Norbert Röttgen, 10 Prozent Jens Spahn, 9 Prozent Ralph Brinkhaus und 6 Prozent Carsten Linnemann. Fast vier von zehn Bundesbürgern (39%) halten allerdings keinen der genannten Kandidaten für einen geeigneten CDU-Vorsitzenden.
Bei Wählern der CDU liegt Friedrich Merz mit 29 Prozent vor Norbert Röttgen mit 24 Prozent. Jens Spahn (7%), Ralph Brinkhaus (8%) und Carsten Linnemann (9%) liegen bei den befragten CDU-Wählern deutlich dahinter. Friedrich Merz halten darüber hinaus überdurchschnittlich häufig diejenigen, die sich dem rechten politischen Spektrum (43%) zuordnen sowie die Wähler der AfD (41%) für am besten geeignet. Unter den über 60-Jährigen ist die Zustimmung für Merz mit 24 Prozent doppelt so hoch wie bei den unter 30-Jährigen, von denen ihn nur 12 Prozent für geeignet halten. Für die Hälfte der Jungwähler unter 30 ist generell keiner der genannten Kandidaten für den CDU-Vorsitz geeignet. Unter den Wählern der CDU liegt Friedrich Merz mit 29 Prozent knapp vor Norbert Röttgen mit 24 Prozent. Auch von den CDU-Wählern hält fast ein Viertel (23%) keinen der genannten Kandidaten für einen geeigneten Parteivorsitzenden.
Die Mehrheit aller Befragten (59%) findet, dass die CDU den neuen Parteivorsitzenden durch einen Mitgliederentscheid wählen sollte. 25 Prozent meinen, der neue CDU-Vorsitzende solle wie bisher durch einen Parteitag gewählt werden. Von den CDU-Wählern sprechen sich 58 Prozent für eine Wahl des neuen Parteivorsitzenden per Mitgliederentscheid und 33 Prozent für eine Wahl durch einen Parteitag aus.
Corona: Mehrheit für Fortsetzung der epidemischen Lage
Mit dem derzeitigen Krisenmanagement der Bundespolitik im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie ist knapp die Hälfte der Bundesbürger (48%) zufrieden. Ähnlich viele (51%) sind damit weniger bzw. gar nicht zufrieden. Zufrieden mit dem Corona-Krisenmanagement sind überdurchschnittlich häufig die Wähler der Union (63%), der SPD (54%) und der Grünen (61%). Von den Wählern der AfD (88%) sind fast alle mit dem Krisenmanagement nicht zufrieden.
Die zukünftigen Koalitionsparteien SPD, Grüne und FDP wollen die seit Beginn der Corona-Krise geltende "epidemische Lage" Ende November auslaufen lassen. Nur eine Minderheit der befragten Bundesbürger (38%) fände das richtig. Eine Mehrheit der Bundesbürger (56%) findet es hingegen falsch, die "epidemische Lage" Ende November auslaufen zu lassen. Von den Anhängern der künftigen Regierungsparteien sprechen sich die Anhänger von SPD (65%) und Grünen (60%) jeweils mit großer Mehrheit gegen ein Ende der "epidemischen Lage" aus, während die Anhänger der FDP (ja: 50%; nein: 47%) in dieser Frage gespalten sind.
Die Meldungen sind mit der Quellenangabe RTL/ntv Trendbarometer frei zur Veröffentlichung.
Die Daten wurden vom Markt- und Meinungsforschungsinstitut forsa im Auftrag von RTL Deutschland vom 26. Oktober bis 1. November 2021 erhoben. Datenbasis: 2.501 Befragte. Statistische Fehlertoleranz: +/-2,5 Prozentpunkte. Die Daten zum künftigen Finanzminister, zum zukünftigen CDU-Parteivorsitzenden und zum Corona-Krisenmanagement sowie zur "epidemischen Lage" wurden vom 28. bis 29. Oktober 2021 erhoben. Datenbasis: 1.000 Befragte. Statistische Fehlertoleranz: +/-3 Prozentpunkte.
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Datum: 02.11.2021 - 14:05 Uhr
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Laut aktuellem RTL/ntv Trendbarometer kommen Union und AfD in dieser Woche bei den Parteipräfenzen auf 25 Prozent. Mit deutlichem Abstand bleiben die SPD (13%), die Grünen und die Linke (beide 12%), das BSW (4%), die FDP (3%) sowie die sonstigen kleinen Splitterparteien (6%) unverändert dahinter.
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Im aktuellen RTL/ntv Trendbarometer erreicht die AfD 26 Prozent und liegt damit erstmals vor der CDU/CSU, die weiterhin bei 25 Prozent steht. Die SPD bleibt bei 15 Prozent, die Grünen verlieren einen Prozentpunkt und kommen auf 11 Prozent. Die Linke liegt bei 9 Prozent, die FDP verbessert sich lei
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