Drei von vier deutschen Angestellten wünschen sich umweltfreundlichere IP-Telefone
Das Thema Nachhaltigkeit schafft es nun auch auf die Schreibtische: 75% der Belegschaft deutscher Unternehmen möchten Endgeräte mit Komponenten aus recycelten Materialien. 66% davon würden sich das auch etwas kosten lassen!
Welchen Wert hat die Nachhaltigkeit?
Von insgesamt 1.937 befragten Mitarbeitern europäischer Unternehmen nutzen aktuell im Schnitt 66% Tischtelefone. Trotz hoher Schwankungen unter den verschiedenen Ländern (von 60% der deutschen Angestellten und Manager bis zu 80 % in Italien) bestätigt die repräsentative Umfrage, dass Tischtelefone nach wie vor – trotz der neuen, durch die Pandemie verstärkt eingesetzten Arbeitspraktiken wie Home-Office – einen hohen Marktanteil haben. „Um diesen zu wahren, müssen sich IP-Telefone allerdings neu definieren, und zwar nicht nur über Design oder Funktionen, sondern auch über hochwertige, nachhaltigere Materialien“, sagt Florent Aubert, Head of Product Management bei Snom.
Doch wie vielen Nutzern ist das Thema Nachhaltigkeit bei Endgeräten wichtig? Und welchen Wert schreibt man ihr eigentlich zu? Die befragten Anwender der fünf Länder messen zu erstaunlichen 83% dem Einsatz von Komponenten aus recycelten Materialien Bedeutung bei und erklären, alle Zusatzkomponenten (z. B. Standfuß, Hörer oder Kabel) sollten nur daraus bestehen. Dabei schwankt der Wert deutlich in den einzelnen Regionen. Während sich in Deutschland „nur“ 75% der Nutzer für mehr Nachhaltigkeit auch bei der Büro-Hardware aussprechen, sind es in Spanien 88%. Trotz dieser Schwankungen ist die Aussage klar: Die Mehrheit der Anwender am Schreibtisch ist für den Einsatz von recycelten Materialien bei Zubehörteilen.
Ebenfalls positiv, jedoch allgemein verhaltener ist die durchschnittliche Reaktion auf eine mögliche, obgleich geringfügige, allerdings notwendige Anhebung der Preise für den Einsatz von aus recycelten Grundstoffen erstellten Komponenten. Die Nachfrage von nachhaltigeren Geräten steigt also schneller als die Wahrnehmung der Verkomplizierung von Herstellungsverfahren und der dadurch – zumindest am Anfang – entstehenden Kosten für Hersteller. Die große Ausnahme bilden die deutschen Befragten, die sogar mit 66 % einer Preiserhöhung von 3 bis maximal 5% zustimmten. In Frankreich würden lediglich 43 % der Anwender höhere Preise annehmen. „Eine zeitgleiche interne Umfrage unter unseren Fachhändlern ergab ähnliche Ergebnisse, obwohl auch hier sehr zurückhaltend auf mögliche Preissteigerungen reagiert wurde”, verrät Aubert.
Das Image-Problem der recycelten Materialien
Diejenigen, die keine IP-Tischtelefone nutzen und sich negativ bezüglich des Einsatzes von recycelten Materialien äußerten (im Durchschnitt etwa 17 %, in Deutschland 25 %), wurden nach den Gründen für ihre Aussage gefragt. 73 % der deutschen Befragten teilten mit, sie hielten recycelte Materialien für weniger stabil und langlebig als herkömmliche Rohstoffe, 27 % hingegen waren der Auffassung, dass recycelter Kunststoff grundsätzlich weniger hygienisch sei als neue Materialien. In Spanien stieg der Anteil derjenigen, die Befürchtungen bezüglich des Hygienegrades von recycelten Materialien hegten, sogar auf 56 %.
„Zweifel über die Robustheit oder Hygiene von recycelten Materialien finden in der Realität keine sachliche Begründung“, bestätigt Aubert. „Unternehmen, die diesen Pfad beschreiten möchten, müssen also Wege finden, mit dem Image-Problem solcher Grundstoffe umzugehen.“
Aubert kommentiert abschließend: „Wir sind von den Ergebnissen der Umfrage zeitgleich erstaunt und begeistert. Wir hatten nicht erwartet, dass umweltfreundlichere IP-Endgeräte bereits jetzt einen solchen Stellenwert bei den Anwendern haben. Die Reaktion des Marktes bestärkt uns in unseren zukünftigen Vorhaben.“
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(*) Die repräsentative Umfrage wurde vom unabhängigen Meinungsforschungsinstitut Norstat zwischen dem 8. und 15. November 2021 durchgeführt. Befragt wurden 1.937 Beschäftigte (Mitarbeiter und leitende Angestellte) von Unternehmen in Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien und Großbritannien. In Deutschland wurden 406 Beschäftigte zurate gezogen, wovon 246 Anwender von Firmen-Tischtelefonen die Referenzbasis der deutschen Umfragewerte bilden.
Über Snom Technology GmbH
1997 in Berlin gegründet, wurde Snom zum Pionier für professionelle Voice-over-IP-Endgeräte und -Lösungen und entwickelte sich schnell zu einer weltweit anerkannten Premiummarke für modernste Telefonielösungen und innovative Smart-Workplace-Technologien im Unternehmens- und Industriebereich.
Der Fokus der Produktentwicklungsstrategie von Snom liegt dabei ganz auf Marktbedürfnissen und individuellen Anforderungen der Kunden und Partner in der ganzen Welt. Dadurch trägt Snom der neuen, von Mobilität und zunehmender Digitalisierung geprägten Realität mit modernsten Technologien Rechnung: Die Endgeräte der Marke Snom passen sich problemlos allen Anforderungen an – vom Büro- oder Konferenzraum über Kreativstudios und Verwaltungsgebäude der öffentlichen Hand bis hin zu anspruchsvollen Umgebungen wie Produktionsstätten und Krankenhäusern.
Snom verfügt über Niederlassungen in Spanien, Italien, Benelux, England und Südafrika. Seit 2016 ist Snom überdies Teil der VTech-Gruppe, dem weltweit größten Hersteller von Schnurlostelefonen. Hier übt Snom die volle Kontrolle über den gesamten Produktionszyklus der in Deutschland entwickelten Produkte und Lösungen aus, die weltweit über ein Netzwerk von 3500+ zertifizierten Snom-Partnern vertrieben werden. Letztere profitieren von einem dedizierten Partnerprogramm, Fern- und Vor-Ort-Support-Services und einer dreijährigen Garantie. Damit ist Snom ein überzeugender Partner in jedem Geschäftsumfeld.
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Datum: 07.12.2021 - 13:46 Uhr
Sprache: Deutsch
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