Stellv. SPD-Vorsitzender Kutschaty: "Klimaschutz muss kein Jobkiller sein, Klimaschutz kann Jobmotor sein"
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Bonn/Berlin, 11. Dezember 2021. Der neugewählte stellvertretende Vorsitzende der SPD, Thomas Kutschaty, fordert entschiedene Schritte, um in Nordrhein-Westfalen den Sprung zu klimafreundlicher Energieversorgung der Industrie zu schaffen. "Wir müssen schauen, wie wir dieses starke Industrieland Nordrhein-Westfalen auch weiterhin stark behalten. Im Bund ist jetzt eine ganze Menge beschlossen worden", so der nordrhein-westfälische Politiker im phoenix-Interview am Rande des SPD-Parteitags. Das Thema Klimaschutz sieht er bei dem Umbau des Industrielandes NRW als Chance. "Im Koalitionsvertrag heißt das: Transformation der Industriegesellschaft. Das geht, Klimaschutz muss kein Jobkiller sein, Klimaschutz kann ein Jobmotor sein. Aber jetzt ist der entscheidende Zeitpunkt. In den nächsten zwei, drei Jahren werden die Weichen gestellt, damit Unternehmen an Wasserstoff kommen, mit Windenergie versorgt werden - das muss alles jetzt gemacht werden." Dies sei bei der bevorstehenden Landtagswahl im Mai 2022 in Nordrhein-Westfalen, bei der Kutschaty als Spitzenkandidat der Sozialdemokraten gegen den amtierenden CDU-Ministerpräsidenten Hendrik Wüst antritt, eines seiner Hauptthemen.
Für den anstehenden Wahlkampf lasse sich die NRW-SPD vom zurückliegenden Bundestagswahlkampf der Partei inspirieren. "Zwei entscheidende Punkte: Geschlossenheit und Glaubwürdigkeit. Geschlossenheit haben wir in Nordrhein-Westfalen. Wir sind kein zerstrittener Haufen mehr als SPD in NRW. Das haben wir auf Bundesebene hinbekommen und das haben wir uns abgeguckt", so Kutschaty. "Und eine gute inhaltliche Aufstellung, wo auch Glaubwürdigkeit herüberkommt. Was sind die Markenkerne der Sozialdemokratie." Darauf müsse sich die Partei konzentrieren.
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Datum: 11.12.2021 - 18:14 Uhr
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