Bayernpartei: Atomausstieg - wenn einheimische Steuerzahler und Stromkunden grüne Moralweltmeister-Pläne finanzieren
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Mit relativ viel Brimborium wurden in der Silvesternacht drei bundesdeutsche Atomkraftwerke abgeschaltet. Bejubelt von den Grünen und etlichen Verbänden. Fast ironisch kann man es da nennen, dass in eben jener Silvesternacht, nur ein paar Stunden später, die EU-Kommission verkündete, dass - unter bestimmten Voraussetzungen - künftig neben Gaskraftwerken auch Atomkraft als "grün" und "nachhaltig" gelten soll.
Zwar folgte hierzulande prompt ein Aufschrei, sieht man sich aber die Verhältnisse in der EU an (etwa die Länder, die Atomkraft ausbauen oder gar in diese einsteigen im Vergleich zu den Gegnern), dürfte sich am Entschluss der EU wenig ändern.
Nach Ansicht der Bayernpartei bekommt die einheimische Bevölkerung damit das schlechteste aus beiden Welten: Eine insgesamt sehr teure und zunehmend unsichere Energieversorgung, anderseits finanzieren die hiesigen Steuerzahler über den bundesdeutschen Anteil am EU-Haushalt den Atomkraftausbau in Ländern wie Frankreich, Holland etc. mit.
Entsprechend auch der Kommentar des Bayernpartei-Vorsitzenden, Florian Weber: "Nun rächt es sich eben, dass in der hohen Politik Posten völlig unabhängig von jeglicher Kompetenz vergeben werden. Mir haben die Aussagen über die künftige Energieversorgung, etwa über Netze, in denen man Strom speichern könne oder dass man keine Grundlastfähigkeit mehr brauche, immer Angst gemacht.
Gleichwohl sehe ich im politischen Berlin kein Umdenken. Die Bundesrepublik soll nach grün-rotem Willen Moralweltmeister werden, koste es, was es den einheimischen Steuerzahler und Stromkunden eben kostet. Spannend könnte allerdings werden, ob man im Fall der Fälle dann auch keinen ausländischen Atomstrom importiert. Soweit wird die Moral aber nicht gehen, denn nach einem größeren Blackout wird man das ganze Thema sicher anders diskutieren."
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Datum: 03.01.2022 - 12:40 Uhr
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