Bochumer Staatsanwaltschaft späht geschützte Personendaten auf Corona-App aus - NRW-Justizminister hat seinen Behörden solche Aktionen verboten
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Im Zusammenhang mit einer Schlägerei in einem Club hat die Bochumer Justiz einen Durchsuchungsbeschluss erwirkt, um bei dem Betreiber einer Corona-Check-In-App für Gastronomen Daten von Gästen abzuschöpfen. Dabei handelt es sich nach Informationen des "Kölner Stadt-Anzeiger" (Freitagausgabe) um den Software-Entwickler Railslove, der die so genannte "Recover App" betreibt.
Ähnlich wie die Luca App und etliche andere Konkurrenzangebote bietet die Software des Kölner Start Ups Gastronomen die Möglichkeit, ihre Besucher digital zu registrieren und diese Informationen an die jeweiligen Gesundheitsämter zwecks Nachverfolgung weiterzuleiten.
Mit Hilfe der Daten hoffte die Bochumer Staatsanwaltschaft einen bisher unbekannten Schläger ausfindig zu machen, der kurz nach Mitternacht am 4. Juli 2021 in dem Lokal seinem Gegner nach einem Streit die Augenhöhle gebrochen hatte. Das Opfer erlitt durch den Angriff eine schwere Verletzung der Nerven, eine halbseitige Gesichtslähmung war die Folge. In dem Verfahren geht es um vorsätzliche Körperverletzung.
https://www.ksta.de/koeln/abschoepfung-ueber-koelner-warn-app-bochumer-staatsanwaltschaft-spaeht-personendaten-aus--39379300
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Datum: 13.01.2022 - 19:20 Uhr
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