nd.DerTag: CDU-Politiker Strößenreuther (Klimaunion) ruft künftigen Parteichef Merz zu klimapolitischer Erneuerung auf
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Der CDU-Politiker und Klimaaktivist Heinrich Strößenreuther, Mitbegründer der parteinahen Klimaunion, hat den künftigen Bundesvorsitzenden Friedrich Merz zur Verstärkung des klimapolitischen Profils der Partei aufgefordert. "Als Klimaunion erwarten wir, dass Friedrich Merz die inhaltliche klimapolitische Erneuerung tatsächlich anschiebt", sagte Strößenreuther der in Berlin erscheinenden Tageszeitung "nd.DerTag" (Freitagausgabe): "Die CDU muss mit einem glaubwürdigen klimapolitischen Programm aufwarten, das den sauberen Energiemarkt entfesselt, die erforderlichen Industrien dazu aufbaut, Arbeitsplätze schafft und den Mangel an Handwerker*innen in der Solarinstallation und Wärmedämmung angeht." Strößenreuther sagte, die CDU habe in den letzten 16 Jahren das Zeitfenster, den Umbau zu einer klimaneutralen Wirtschaft voranzutreiben, nicht genügend genutzt: "Wir sind jetzt in einem letzten kurzen historischen Zeitfenster, in dem wir die Chance haben, das 1,5-Grad-Limit noch einzuhalten und damit eine katastrophale Klima-Kettenreaktion noch aufzuhalten."
Zugleich kritisierte Strößenreuther den CDU-Kanzlerkandidaten Armin Laschet und lastete ihm das schlechte Ergebnis bei der Bundestagswahl 2021 an. Laschet habe im Wahlkampf beim Thema Klima "zu spät die Zeichen der Zeit erkannt". Nach der Flutkatastrophe in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz habe er "nicht verstanden, dass man genau jetzt über eine wirksame Klimapolitik sprechen muss."
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Datum: 21.01.2022 - 06:00 Uhr
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