RKT steigert Produktionskapazitäten bei PCR-Testkartuschen für Detektion von SARS-CoV-2
Anspruchsvoller automatisierter Fertigungsprozess im ISO7-Reinraum
Mittels Kameraprüfung werden die korrekte Befüllung und Bestückung der Kartusche geprüft. © RKT GmbH(firmenpresse) - Infolge der sich dynamisch entwickelnden Corona-Infektionslage steigt bundesweit der Bedarf an PCR-Testmöglichkeiten zur sicheren Diagnostik einer COVID-19 Erkrankung. Diese Entwicklung bestätigt sich auch beim Kunststoffspritzguss-Spezialisten Rodinger Kunststoff-Technik GmbH (RKT), der für die Spindiag GmbH PCR-Testkartuschen fertigt und seine Produktionskapazitäten in den letzten Wochen deutlich gesteigert hat.
Der seit November 2020 auf dem Markt befindliche PCR-Test der Spindiag GmbH ermöglicht eine unmittelbare Ergebnisermittlung für den Nachweis von SARS-CoV-2 am Point of Care in deutlich unter einer Stunde. Der Test wird vornehmlich in Kliniken eingesetzt, um Patienten schnell ein zuverlässiges PCR-Ergebnis in Laborqualität mitteilen zu können. Die aus Kunststoff bestehenden Mikrofluidik-Kartuschen sind mit Reagenzien gefüllt, die spezifisch auf SARS-CoV-2 ansprechen und eine vollautomatisierte Analyse direkt am Point of Care ermöglichen.
RKT etabliert anspruchsvollen automatisierten Produktionsprozess
Der Produktionsprozess unter ISO7-Reinraumbedingungen erfordert eine hohe Präzision. Aus den von Spindiag vordefinierten manuellen Prozessschritten hat RKT in wenigen Monaten eine industrielle, automatisierte Produktionslinie aufgebaut. Besonders wichtige Stationen sind zum Beispiel das Mikropipettieren von sogenannten Primern und Sonden in die einzelnen Mikrostrukturkammern der Kartusche oder auch das Einbringen von gefriergetrockneten Reagenzien (Lyophilisate). Das Handling birgt besondere Herausforderungen, da Lyophilisate brüchig und hygroskopisch sind, sodass es auf Temperatur und Luftfeuchtigkeit in der Reinraumzelle ankommt.
Design-Transfer durch RKT für neue Anwendungen
Testkartuschen für Point-of-Care PCR-Tests sind auch für den Nachweis anderer Erreger einsetzbar. Aktuell bereitet die RKT GmbH für Spindiag den Design-Transfer und die Serienproduktion für weitere Applikationen vor und baut so ihr Know-how im Bereich Medizinprodukte weiter aus.
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Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Über RKT – Rodinger Kunststoff-Technik GmbH
Die RKT GmbH ist einer der Technologieführer für innovative Kunststoffverarbeitung in den Bereichen Medizintechnik, Automotive und Elektronik. 1974 gegründet produziert das zur Alfmeier Group gehörige Unternehmen für namhafte Kunden aus aller Welt. RKT unterstützt als Fertigungspartner in der Designentwicklung, bei Werkzeugkonstruktion und -bau bis hin zu kompletten Fertigungslösungen z. B. für Diagnostik und Mikrofluidik. Kunden profitieren von einer leistungsfähigen Wertschöpfungskette, vom Kunststoffspritzguss bis zum fertig verpackten Produkt – mit kolloborativer Robotik und unter kontrollierten Reinraumbedingungen. RKT beschäftigt am Standort Roding derzeit 230 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. https://www.rkt.de
Über die Alfmeier Group
Die Alfmeier Gruppe hat Standorte in Deutschland (Treuchtlingen, Weißenburg, Gunzenhausen, Roding), Tschechien (Pilsen), USA (Troy, Greenville), Mexiko (Monterrey), China (Shanghai) und Südkorea (Ansan). Zur Alfmeier Unternehmensgruppe gehören im Bereich Automotive die Unternehmen Alfmeier Präzision SE (www.alfmeier.de), k3 works GmbH (www.k3works.de), ein Testing- und Labordienstleister, die KITE Electronics GmbH (www.kite-electronics.de), ein Spezialist für elektronische Flachbaugruppen, sowie im Bereich Industrial die RKT GmbH (Medizintechnik) und die Actuator Solutions GmbH (www.actuatorsolutions.de, Automotive, mobile Geräte). Aktuell beschäftigt die Alfmeier Gruppe weltweit 2.400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei einem Jahresumsatz von 260,7 Mio. Euro.
Über Spindiag GmbH
Die Spindiag GmbH mit Sitz in Freiburg im Breisgau, wurde 2016 von einem Team international renommierter Experten auf den Gebieten der Mikrofluidik, Lab-on-a-Chip-Technologie und den Life Sciences gegründet. Auf Basis einer proprietären, bei Hahn-Schickard und an der Universität Freiburg erforschten Mikrofluidik-Technologie, entwickelt Spindiag das Rhonda Testsystem als nachhaltige Plattform zur Infektionskontrolle am Point of Care und hat für sein erstes Produkt, einen PCR-basierten Corona Schnelltest, die CE-IVD Konformität erklärt. Seit der Gründung erhielt das Unternehmen im Rahmen von vier Finanzierungsrunden insgesamt 24,9 Millionen Euro zur Produktentwicklung und Vorbereitung des Markteintritts. Spindiag wurde bereits vielfach ausgezeichnet, u.a. von Experten aus dem Gesundheitswesen wie B. Braun beim CODE_n-Wettbewerb und der Techniker Krankenkasse zusammen mit dem Handelsblatt beim health-i-Wettbewerb. Das Unternehmen ist nach EN ISO 13485 zertifiziert. www.spindiag.de
Jörg Kleinöder
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Mobil: +49172 3489 853
Joerg.Kleinoeder(at)Alfmeier.de
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Datum: 14.02.2022 - 13:56 Uhr
Sprache: Deutsch
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Kategorie:
Kunststoffverarbeitung
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Versandart: Veröffentlichung
Freigabedatum: 14.02.2022
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