Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zur Ukraine
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Die "Moskwa" liegt auf dem Meeresboden. Einst Kommandoschiff und Stolz der russischen Flotte im Schwarzen Meer. Das Schiff, dem auf der Schlangeninsel vor der Krim stationierte ukrainische Soldaten am 24. Februar, Tag 1 der Offensive, auf die Aufforderung zur Kapitulation über Funk entgegneten: "Russisches Kriegsschiff, fahr zur Hölle!" Kein Drehbuchautor hätte so eine Szene geschrieben: zu unrealistisch in einem Krieg des übermächtigen Russlands gegen die schwache Ukraine. 50 Tage nach Angriffsbeginn steht fest: Putin hat keines seiner Ziele erreicht, seine Armee ist in der Defensive und zieht sich teilweise zurück, seine Schiffe sinken: Moskau geht unter.
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Datum: 15.04.2022 - 18:16 Uhr
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