Sperrfrist: 7. Juli 2022, nach der Wahl Atamans, vsl. gegen 15.55 Uhr / Breher/Leikert: Wir brauchen Brückenbauer statt Spalter
ID: 1993142
Mit dem Vorschlag und der heutigen Wahl Ferda Atamans zur Antidiskriminierungsbeauftragen erweist die Ampel der Demokratie einen weiteren Bärendienst
Mit Mehrheit des Deutschen Bundestages wird am heutigen Donnerstag auf Vorschlag der Bundesregierung Ferda Ataman zur Antidiskriminierungsbeauftragten des Bundes gewählt. Dazu erklären die frauenpolitische Sprecherin der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Silvia Breher, und die zuständige Berichterstatterin, Dr. Katja Leikert:
Silvia Breher: "Die Person der Antidiskriminierungsbeauftragten des Bundes muss Brücken bauen und sich für Integration Andersdenkender und gesellschaftlichen Zusammenhalt einsetzen. Dass nun die Ampel-Regierung mit Frau Ataman jemanden vorgeschlagen hat, der in der Vergangenheit mehr durch spalterische Polemik als durch diese benötigten Eigenschaften aufgefallen ist, finden wir sehr schade. Es zeigt sich in diesem Vorschlag und der heutigen Wahl, dass auch die Kritik der Union am geänderten Verfahren berechtigt war. Erst durch das alleinige Vorschlagsrecht der Bundesregierung und die Wahl durch den Bundestag ohne die Zwänge der beamtenrechtlichen Bestenauslese nach dem Prinzip Eignung, Leistung und Befähigung ist es ermöglicht worden, diesen umstrittenen Personalvorschlag durchzudrücken.
Nichtsdestotrotz hoffen wir, dass Frau Ataman in ihrer neuen Funktion Abstand von alten Gewohnheiten und Einstellungen nimmt und das verantwortungsvolle Amt unvoreingenommen und mit der Gewissenhaftigkeit ausführt, die ihm gebührt. Wir wünschen ihr dafür alles Gute und können versichern, dass wir in der Sache konstruktiv mit Frau Ataman zusammenarbeiten werden."
Katja Leikert: "Von der neu geschaffenen Funktion eines Bundesbeauftragten für Antidiskriminierung geht besondere Strahlkraft aus, denn die Person setzt sich - im gleichen Maße - für alle Bürgerinnen und Bürger in Deutschland ein. Ziel muss es sein, eine Person für dieses Amt zu finden, die die Schwachstellen im System aufzeigt und Lösungswege unterbreitet. Die Person muss gegen das Unterteilen von Menschen in Gruppen agieren. Glaubwürdigkeit und Respekt als Charaktereigenschaft gehen mit diesem Amt einher.
Mit dem Vorschlag der Grünen, Ferda Ataman zur neuen Bundesbeauftragten für Antidiskriminierung zu nominieren, schwindet leider die Hoffnung auf die so wichtige neutrale Ausübung des Amtes und damit auch auf eine wirkliche Verbesserung für die Betroffenen. Denn: die Publizistin Ataman neigte in der Vergangenheit bereits häufiger zu entgleisenden Aussagen über bestimmte Bevölkerungsgruppen. Dies zeigt das Löschen von knapp 10.000 Twitter-Beiträgen drei Tage vor ihrer Bekanntgabe. Übrig blieben 66 Tweets, die ihrer zukünftigen Rolle als Antidiskriminierungsbeauftragten nicht im Wege zu stehen schienen.
Nicht nur dieses unverhältnismäßige Ungleichgewicht, sondern auch die Bezeichnung von Deutschstämmigen als "Kartoffel" zeigt, dass Ferda Ataman selbst kein Problem damit hat, Menschen in Gruppen einzuteilen und diffamierende Aussagen zu tätigen. Ich hoffe, dass sie in ihrer künftigen Rolle als Antidiskriminierungsbeauftragte nicht in alte Verhaltensmuster verfällt und das so wichtige Anliegen der Antidiskriminierung neutral, unabhängig und für alle Bürgerinnen und Bürger dieses Landes voranbringt."
Hintergrund: Die CDU/CSU-Fraktion repräsentiert im Parlament die Volksparteien der Mitte und fühlt sich Freiheit, Zusammenhalt und Eigenverantwortung verpflichtet. Auf der Grundlage des christlichen Menschenbildes setzt sich die Unionsfraktion für einen starken freiheitlich-demokratischen Rechtsstaat, die soziale und ökologische Marktwirtschaft, die Einbindung in die westliche Wertegemeinschaft sowie für die Einigung Europas ein. Vorsitzender der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag ist Friedrich Merz.
Pressekontakt:
CDU/CSU - Bundestagsfraktion
Pressestelle
Telefon: (030) 227-53015
Fax: (030) 227-56660
Internet: http://www.cducsu.de
Email: pressestelle@cducsu.de
Original-Content von: CDU/CSU - Bundestagsfraktion, übermittelt durch news aktuell
Weitere Infos zu dieser Pressemeldung:
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 07.07.2022 - 15:55 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1993142
Anzahl Zeichen: 4272
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Berlin
Kategorie:
Innenpolitik
Diese Pressemitteilung wurde bisher 315 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Sperrfrist: 7. Juli 2022, nach der Wahl Atamans, vsl. gegen 15.55 Uhr / Breher/Leikert: Wir brauchen Brückenbauer statt Spalter"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
CDU/CSU - Bundestagsfraktion (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Technologieoffen, bezahlbar und klimafreundlich: Bundestag beschließt Gebäudemodernisierungsgesetz Am heutigen Freitag beschließt der Deutsche Bundestag das Gebäudemodernisierungsgesetz. Dazu erklären die stellvertretenden Vorsitzenden der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Sepp Müller und Stephan
Opfer von E-Scooter-Unfällen gestärkt ...
Bessere Absicherung und Schadensersatz Der Bundestag hat am gestrigen Donnerstag den Gesetzentwurf zur Haftung bei Unfällen mit Elektrokleinstfahrzeugen im Straßenverkehr beschlossen (BT-Drs. 21/5871). Dazu erklären die rechts- und verbraucherpolitische Sprecherin der CDU/CSU-Bundestagsfrakti
Opfer von E-Scooter-Unfällen gestärkt ...
Bessere Absicherung und Schadensersatz Der Bundestag hat am gestrigen Donnerstag den Gesetzentwurf zur Haftung bei Unfällen mit Elektrokleinstfahrzeugen im Straßenverkehr beschlossen (BT-Drs. 21/5871). Dazu erklären die rechts- und verbraucherpolitische Sprecherin der CDU/CSU-Bundestagsfrakti
Weitere Mitteilungen von CDU/CSU - Bundestagsfraktion
Falsches Signal an Langzeitarbeitslose ...
In Zeiten, in denen eine beispiellose Teuerungswelle über das Land rollt, will der Liberale ausgerechnet bei den Ärmsten sparen. (...) Die Krisen, allen voran die hohe Inflation, die die Bürger verzweifeln lässt, stellen den gesellschaftlichen Zusammenhalt auf eine harte Probe. Dass der Staat
Gasnotstand - Nur der Staat kann die Last tragen ...
Wirtschaftsminister Robert Habeck arbeitet Tag und Nacht daran, dass die Gaskrise nur teuer wird. Er wird wohl bei dem Energiekonzern Uniper einsteigen, damit der wichtige Gasimporteur nicht kollabiert. Er wird weitere Milliarden zur Verfügung stellen, damit die Versorger in den kommenden Wochen
Nach Ausschreitungen: Polizei kann nicht in jedem Schwimmbad präsent sein ...
Nachdem es in einem Berliner Freibad vor wenigen Wochen zu Ausschreitungen und einer Prügelei gekommen war, rief vor allem der Boulevard nach Konsequenzen. Nun erläuterte Innenministerin Nancy Faeser (SPD) gegenüber der Bild-Zeitung, dass sie sich vorstellen könne, künftig die Polizei für di
Wefelscheid verteidigt Ladung von Ex-Landrat Pföhler in Flut-Untersuchungsausschuss / SWR Aktuell Sommerinterview RP am 7.7.2022, 19:30 Uhr, SWR Fernsehen (FOTO) ...
Abgeordneter der Freie Wähler im "SWR Aktuell Sommerinterview" / Ausstrahlung in "SWR Aktuell Rheinland-Pfalz" in TV, Hörfunk und online unter SWR.de/rp Mainz. Die Freien Wähler verteidigen die Ladung des ehemaligen Ahrweiler Landrats Jürgen Pföhler in den morgigen Flut-




