Vorerst kein Parteiausschluss: Was Schröder wirklich träfe / Kommentar von Thomas Fricker
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Der Spruch der Schiedskommission war vor allem eines: erwartbar. Denn die Hürden für einen Parteiausschluss sind zu Recht hoch. Der frühere Kanzler hätte gegen Statuten oder Grundsätze der SPD verstoßen müssen, um den Rausschmiss zu riskieren. (...) Mit Wladimir Putin befreundet zu sein, sich von russischen Energiekonzernen bezahlen zu lassen und als Sprachrohr des Kriegsverbrechers aus dem Kreml aufzutreten, mag politisch extrem unappetitlich sein. Parteirechtlich ist dies kaum zu fassen. Dies gilt umso mehr, als einige Argumente, mit denen Schröder gerne hausieren geht - dass der Westen mitschuldig sei, dass endlich verhandelt werden müsse und dass die Ukraine mindestens auf die Krim verzichten solle - auch sonst immer wieder mal zu hören sind, in wie außerhalb der SPD. Was Schröder so außergewöhnlich macht, ist sein Talent, auch noch mit 78 Jahren sehr viele Menschen auf hohe Palmen zu jagen. Dieses Vergnügen sollte die SPD ihm nicht mehr gönnen. Ihn zu ignorieren, würde ihn am meisten treffen. http://www.mehr.bz/khs221j
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Datum: 08.08.2022 - 22:15 Uhr
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