Kampf gegen Geldautomaten-Sprenger wird künftig zentral aus Osnabrück geführt
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Kampf gegen Geldautomaten-Sprenger wird künftig zentral aus Osnabrück geführt
Justizministerium kündigt Einrichtung neuer Zentralstelle an - Ministerin Havliza: "Strafverfolger müssen jetzt ihre Kräfte bündeln"
Osnabrück. Niedersachsens Justiz nimmt die Sprenger von Geldautomaten stärker ins Visier. Dazu wird bei der Staatsanwaltschaft Osnabrück in den kommenden Wochen eine neue Zentralstelle eingerichtet. Das hat Justizministerin Barbara Havliza am Dienstag gegenüber der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (NOZ) erklärt. Die neue Ermittler-Einheit in Osnabrück sei künftig für alle Fälle von Geldautomaten-Sprengungen in ganz Niedersachsen zuständig.
"Sprengungen von Geldautomaten gehören zu den gemeingefährlichsten Taten unserer Zeit. Es grenzt an ein Wunder, dass die immer wuchtigeren Explosionen noch zu keinem Unglück geführt haben", sagte die CDU-Politikerin und fügte hinzu: "Um die Täter zu fassen, müssen unsere Strafverfolger jetzt ihre Kräfte bündeln. Wir brauchen kompetente, gut vernetzte und hoch motivierte Ermittlungseinheiten, die ohne Weiteres in der Lage sind, große Verfahren aus dem Bereich der Bandenkriminalität zu bearbeiten."
Das Land Niedersachsen werde vor allem von Tätern heimgesucht, die aus den Niederlanden einreisten. "Die Aufgaben deshalb bei der Staatsanwaltschaft Osnabrück zu bündeln liegt auf der Hand. Die Staatsanwaltschaft Osnabrück hat zudem in jüngerer Vergangenheit in der Strafverfolgung von Automatensprengern bereits gute Erfolge erzielt", bekräftigte die Ministerin.
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Datum: 05.10.2022 - 01:00 Uhr
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