Klöckner: Fach- und Arbeitskräftemangel wird zur Wachstumsbremse für Deutschland
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Fachkräftestrategie der Bundesregierung allein schafft noch kein zusätzliches Personal
Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion hat einen Antrag mit zielgerichteten Maßnahmen zur Fachkräftegewinnung im Inland in den Deutschen Bundestag eingebracht. Hierzu erklärt Julia Klöckner, wirtschaftspolitische Sprecherin der CDU/CSU-Bundestagsfraktion:
"Seit einigen Jahren steigt in Deutschland der Fach- und Arbeitskräftemangel. Stand heute sind 1,93 Millionen offene Stellen gemeldet. Überall fehlt Personal. Der Fach- und Arbeitskräftemangel wird zur Wachstumsbremse für Deutschland. Experten warnen, dass ein Verlust an Wirtschaftsleistung von jährlich rd. 90 Mrd. Euro droht. Derweil führt die Bundesregierung Gespräche, organisiert Gipfel und bringt eine Fachkräftestrategie auf den Weg. Doch allein dadurch steht Unternehmen und Betrieben noch kein zusätzliches Personal zur Verfügung. Die Zeit drängt, die Bundesregierung muss endlich handeln. Deshalb hat die Unionsfraktion umfassende Vorschläge zur Fachkräftegewinnung im Inland in den Bundestag eingebracht. Wir fordern die Bundesregierung auf, endlich Maßnahmen gegen den Personalmangel zu ergreifen. Dabei muss über die Fachkräftezuwanderung hinaus alles getan werden, um die Potentiale im Inland zu heben. Es geht um nicht weniger als die Attraktivität und Leistungsfähigkeit unseres Wirtschaftsstandortes."
Hintergrund
Den Antrag der CDU/CSU-Bundestagsfraktion finden Sie hier: https://dserver.bundestag.de/btd/20/039/2003935.pdf
Hintergrund: Die CDU/CSU-Fraktion repräsentiert im Parlament die Volksparteien der Mitte und fühlt sich Freiheit, Zusammenhalt und Eigenverantwortung verpflichtet. Auf der Grundlage des christlichen Menschenbildes setzt sich die Unionsfraktion für einen starken freiheitlich-demokratischen Rechtsstaat, die soziale und ökologische Marktwirtschaft, die Einbindung in die westliche Wertegemeinschaft sowie für die Einigung Europas ein. Vorsitzender der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag ist Friedrich Merz.
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Datum: 14.10.2022 - 11:25 Uhr
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