Polarfuchs Wukk darf endlich in sein neues Zuhause
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Zu oft werden Wildtiere nicht artgerecht als Haustiere in Österreich gehalten
Polarfuchs Wukk darf endlich in ein tolles neues zu Hause einziehen. Wukk ist seit Sommer im Tierschutzhaus in Vösendorf und seither sucht Tierschutz Austria für ihn ein passendes und artgerechtes zu Hause, am besten mit Artgenossen. "Nach vielen Absagen haben wir endlich bei der TIERART Wildtierstation in Deutschland ein neues Zuhause für Wukk gefunden. Dort gibt es riesige Gehege, spezialisiertes Personal und vor allem andere Polarfüchse, mit denen Wukk hoffentlich vergesellschaftet werden kann.", informiert Tierheimleiter Stephan Scheidl. Nachdem er in Vösendorf noch alle nötigen Untersuchungen und Impfungen erhalten hat, wird ihn der Tierheimleiter ihn am 3.11. selbst hinfahren.
"Leider ist es nicht selten, dass Wildtiere wie Wukk aufgrund ihrer außergewöhnlichen Art und ihres Aussehens ihren Weg in Privathaushalte finden. Jedoch sollte jeder Person klar sein, dass ein Fuchs kein Haustier ist," sagt Tierschutzhausleiter Stephan Scheidl. "Füchse benötigen viel Auslauf und Bewegung, in Privathaltung also mindestens 300 Quadratmeter, sowie genügend Beschäftigung. Man kann sie nicht wie einen Hund erziehen, an der Leine führen oder Kommandos beibringen.", informiert Scheidl zu generellen Problematik, mit der das Tierheim immer wieder zu kämpfen hat.
Polarfüchse, zu denen auch Jungfuchs "Wukk" zählt, sind eigentlich in Nordamerika, Sibirien, Grönland (https://www.ots.at/redirect/heute2), Skandinavien und Island heimisch. Aufgrund seines seidig weichen Fells, dass ihn sogar bei Temperaturen von bis zu minus 50 Grad wärmt, ist er nach wie vor für Züchtungen auf Pelzfarmen heiß begehrt. Aber auch der Trend zu immer ausgefalleneren Haustieren, lässt den Polarfuchs in außernatürlichen Gebieten erscheinen.
Bilder von WUKK: https://we.tl/t-YQn91K1ZDV
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Datum: 19.10.2022 - 13:20 Uhr
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