Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zu Strobls Einigung mit der Staatsanwaltschaft
ID: 2016347
Stehvermögen sieht anders aus: Vor gerade mal vier Wochen hat Thomas Strobl, Innenminister und CDU-Chef Baden-Württembergs, im Landtag das Ermittlungsverfahren gegen sich wegen Weitergabe eines Anwaltsbriefes an einen Redakteur noch als haltlos bewertet. Jetzt nimmt er das Angebot der Staatsanwaltschaft Stuttgart an, das Verfahren einzustellen gegen die Zahlung von 15000 Euro. Was für ein Schwenk! Tatsächlich sieht es zunächst nach dem ersehnten Befreiungsschlag aus: Das Verfahren geht zu Ende, die Regierung steht, Strobl bleibt. Nur, mehr als eine Momentaufnahme ist das nicht. Von nun an ist er Parteichef und Minister von Gnaden derer, die ihn in Fraktion, Partei, Koalition trotz seiner De-facto-Anerkennung einer Schuld halten. Strobl ist also nicht nur umgefallen, er ist auch angezählt.
Pressekontakt:
Stuttgarter Nachrichten
Chef vom Dienst
Frank Schwaibold
Telefon: 0711 / 7205 - 7110
cvd@stn.zgs.de
Original-Content von: Stuttgarter Nachrichten, übermittelt durch news aktuell
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 21.10.2022 - 18:42 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 2016347
Anzahl Zeichen: 1089
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Stuttgart
Kategorie:
Innenpolitik
Diese Pressemitteilung wurde bisher 529 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zu Strobls Einigung mit der Staatsanwaltschaft"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Stuttgarter Nachrichten (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Es geht nicht um Angstmache, es geht um das Anerkennen der Wirklichkeit, um dann endlich ins Tun zu kommen. Klimaschutz ist wichtig, er dämmt die Ursachen für die steigenden Temperaturen im besten Fall langfristig ein. Kurz- und mittelfristig wird es ohne Klimaanpassung nicht gehen. Städte müsse
Die Rückkehr des Wegezolls / Mit Trumps Krieg wird ein Thema aktuell, das längst zu den Akten gelegt schien. ...
Donald Trump hat den Krieg gegen den Iran verloren und damit nicht nur der Region am Golf und den Vereinigten Staaten einen Bärendienst erwiesen. Es scheint, als müsse die Welt für das ungestüme und undurchdachte Vorpreschen des US-Präsidenten bezahlen - und zwar lang anhaltend. Der Iran hat an
Stellenplus als falsches Signal / Grün-Schwarz im Südwesten will den Staat modernisieren. Der Personalaufbau zum Start passt da schlecht. ...
Glaubwürdigkeit, predigte vor vielen Jahren der damalige Ministerpräsident Erwin Teufel, entstehe durch die Übereinstimmung von Wort und Tat. Wenn die Menschen sähen, dass Versprechen tatsächlich eingelöst würden, fassten sie Vertrauen. Für seine Nachnachfolger an der Spitze des Landes, Cem
Weitere Mitteilungen von Stuttgarter Nachrichten
"nd.DieWoche": Falsche Betroffenheit - zu Nancy Faesers Mitverantwortung für den Brandanschlag in Groß Strömkendorf (Kommentar) ...
Aussagen von Politiker*innen stehen nicht im luftleeren Raum. Der Brandanschlag auf die Unterkunft von ukrainischen Geflüchteten in Groß Strömkendorf muss deshalb auch als Konsequenz der flüchtlingsfeindlichen Rhetorik gelten, die derzeit wieder kursiert. Allerdings wäre es zu leicht, Leuten
"Was hält zusammen - mit Gott und miteinander?" / Anne Gidion als neue EKD-Bevollmächtigte eingeführt ...
In einem Festgottesdienst in der Französischen Friedrichstadtkirche zu Berlin am heutigen Freitag ist Prälatin Anne Gidion, seit 1. Oktober 2022 Bevollmächtigte des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) bei der Bundesrepublik Deutschland und der Europäischen Union, in ihr neues A
"Report Mainz" am Di., 25.10.2022, 21:45 Uhr im Ersten - Voraussichtliche Themen (FOTO) ...
"Report Mainz" bringt am Dienstag, 25. Oktober 2022, ab 21:45 Uhr im Ersten voraussichtlich folgende Beiträge: - Trinkwasser, Kommunikation und Strom - Mangelnde Notfallpläne der Städte und Landkreise - Humanitäre Hilfe oder Menschenschmuggel? Deutsche Fluchthelfer an den EU-Außen
CDU-Vize Linnemann erwartet längeren AKW-Betrieb mit neuen Brennstäben ...
CDU-Politiker Carsten Linnemann hat das Machtwort von Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) in der Frage um die Verlängerung der Laufzeiten von Atomkraftwerken scharf kritisiert. "Er hat die letzte Ausfahrt genutzt. Eine Richtlinienkompetenz ist etwas für Feinschmecker. Wir haben eine Notsituatio




