Tod in Bangkok - Waffen aus Deutschland

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Tod in Bangkok - Waffen aus Deutschland



(pressrelations) - sche Waffen waren bei der brutalen Niederschlagung der Unruhen in Bangkok an vorderster Front mit dabei. Auf Videos von den Unruhen wurden die Heckler
Koch Maschinenpistole MP5 sowie das Sturmgewehr HK33 identifiziert. Fast immer, wenn irgendwo auf der Welt geschossen und gestorben wird, sind deutsche Waffenschmieden mit dabei. Nur ein totales Verbot von Waffenexporten wird verhindern, dass Deutschland an Tod und menschlichem Leid mitverdient", erklärt Jan van Aken, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der Fraktion DIE LINKE. Van Aken weiter:

"Im vergangenen Jahrzehnt wurden aus Deutschland 581 Gewehre und Maschinenpistolen für 805.275 Euro an Thailand geliefert. Sogar noch nach dem Putsch von 2006 wurde der demokratisch nicht legitimierten Regierung in Bangkok der Kauf von Maschinenpistolen genehmigt.
Die deutsche Rüstungsindustrie boomt. Deutschland ist seit Jahren Nummer drei der Weltrangliste der Rüstungsexportländer. Für sechs Milliarden Euro wurden allein im Jahr 2008 deutsche Rüstungsexporte von der Bundesregierung genehmigt. Aber nicht nur Panzer und U-Boote machen das milliardenschwere Geschäft mit dem Tod aus. Kleinwaffen made in Germany sind überall beliebt, wo geschossen wird. Auf das Konto solcher Waffen geht der Großteil der Toten in gewaltsamen Konflikten. Statt Rüstungsexporte zu finanzieren oder mit Bürgschaften abzusichern, muss die Bundesregierung ein Programm zur Umwandlung der Waffenherstellung in eine friedliche Produktion auflegen.
Der Konflikt um die Macht in Bangkok muss friedlich gelöst werden, es darf nicht noch mehr Tote geben. Nur ein politischer Dialog zwischen den Konfliktparteien und Neuwahlen können die Situation retten."

Die Fotos sowie das Video mit den deutschen Waffen in Bangkok können unter www.jan-van-aken.de/aktuell/pe-einsatz-deutscher-waffen-in-bangkok.htmlheruntergeladen werden.



F.d.R. Beate Figgener


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Datum: 19.05.2010 - 18:17 Uhr
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