Frankreich auf der Intersolar
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Unter dem Banner ‚Choose France‘ und ‚French Fab‘ begleitet Business France 16 französische Unternehmen auf die Messe nach München – die Gelegenheit, das Know-how und das Angebot Frankreichs im Bereich Solarenergie kennenzulernen. Halle A3, Stand 540
Zum ersten Mal dabei: 16 französische Unternehmen auf der Intersolar Europe. Bildrechte: (firmenpresse) - Von Montagesystemen und Technologien für die Produktion von Solarzellen und -modulen über Überwachungs-, Mess- und Kontrolllösungen bis hin zu Photovoltaiksystemen für Dächer - die Profile der französischen Aussteller sind vielfältig. Mit seinen innovativen Unternehmen positioniert sich Frankreich als wichtiger Akteur der Energiewende auf globaler Ebene.
Laut France Territoire Solaire ist die Solarenergie in einem unsicheren geopolitischen Umfeld unerlässlich, um die Abhängigkeit Frankreichs von importierten Brennstoffen wie Erdgas zu verringern, die nationale Stromversorgung zu sichern, die Energieautonomie und -unabhängigkeit zu fördern und somit die nationale Souveränität zu gewährleisten. Solarenergie bildet eine Option bei der Planung des Energiepfades, und ihre schnelle Verfügbarkeit ist ein Schlüsselfaktor, um auf Notsituationen reagieren zu können. Die von France Territoire Solaire veröffentlichte Studie zeigt, dass die Entwicklung von Solarenergie eine Einnahmequelle darstellt und die vom Staat in den letzten zehn Jahren getätigten Investitionen eine beträchtliche Wirkung haben: Ein Euro, den der Staat investiert, wird im Zeitraum 2012-2030 mit sieben Euro zum BIP beitragen.
Solarenergie ist auch eine Energiequelle mit positiven sozialen und ökologischen Auswirkungen: So sollen in Frankreich bis 2030 bis zu 52.000 Arbeitsplätze in der Solarindustrie geschaffen werden. Ihre rasche Verbreitung in den Regionen wird durch ihre hohe Akzeptanz in der französischen Bevölkerung erleichtert. Solarenergie ermöglicht es, kurze Energiekreisläufe zu schaffen, Verluste zu reduzieren, Brachflächen zu nutzen, die Landwirtschaft bei der Anpassung an den Klimawandel zu unterstützen und die Nutzung der lokalen natürlichen Ressourcen zu optimieren. Ihre Entwicklung ist auch die Quelle neuer Formen lokaler Solidarität, beispielsweise durch Eigenverbrauch.
Am 10. März wurde in Frankreich ein Gesetz zur Beschleunigung der Erzeugung erneuerbarer Energien erlassen, dass die Installation von Solaranlagen auf Grundstücken, die keine größere Herausforderung für die Umwelt darstellen, erleichtert. Dies betrifft insbesondere Grundstücke entlang von Straßen und Autobahnen (zum Beispiel Raststätten oder Autobahnzubringer), Schienen- und Wasserwege, Brachflächen an der Küste sowie bestehende Außenparkplätze mit einer Fläche von mehr als 1.500 m2. Diese Parkplätze müssen (außer in Ausnahmefällen) auf mindestens der Hälfte ihrer Fläche mit Solarmodulen ausgestattet werden. Wohngebäude sind ebenfalls betroffen. Bei neuen oder stark renovierten Nichtwohngebäuden (Lagerhallen, Krankenhäuser, Schulen...) wird die Mindestdeckung der Solardächer schrittweise von 30 Prozent im Jahr 2023 auf 50 Prozent im Jahr 2027 erhöht. Diese Verpflichtung wird ab 2028 auf bestehende Nichtwohngebäude ausgeweitet.
Am 14. Juni findet auf dem Französischen Gemeinschaftsstand ab 17h ein Umtrunk statt. Journalisten sind herzlich eingeladen, vorbeizukommen und die ausstellenden Unternehmen kennenzulernen. Weitere Infos zu dieser Pressemeldung:
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Unter dem folgenden Link erhalten Sie die Informationen zu den französischen Ausstellern: https://event.businessfrance.fr/intersolar-2023/
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Datum: 01.06.2023 - 14:56 Uhr
Sprache: Deutsch
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Kategorie:
Solartechnik
Meldungsart: Messeinformation
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