MZ zu Waffen für die Ukraine
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(ots) - Lieferanten von Deutschland bis zu den USA haben bisher eine grenzüberschreitende Verwendung ihrer Waffen ausgeschlossen. Großbritannien und die USA sind nun von ihrer harten Linie abgerückt. Es ist eine Gratwanderung, weil sich die Grenze zwischen Verteidigung und Gegenangriff verschiebt.
Putin kann sich immer weniger sicher sein, den Krieg nicht ins eigene Land zu holen. Er hat als Reaktion grenznahe Übungen mit Atomwaffen angesetzt und eilig versichert, die Großstadt Charkiw nicht einnehmen zu wollen. Aber: Was hat Putin nicht schon alles versichert?
Die Reichweite vieler westlicher Waffen darf den Krieg nicht weiter eskalieren - und nicht dazu führen, dass Putin Verbündete wie China oder Abwartende wie Indien und Brasilien enger an sich bindet. Vor allem muss es gelingen, die Staaten, auf deren Rückhalt Russland bisher setzt, für eine Friedenslösung zu interessieren, die die Interessen der Ukraine im Blick hat.
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Marc Rath
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Datum: 20.05.2024 - 13:57 Uhr
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