Umfrage zum Tag der Arbeit: Jede:r zweite Beschäftigte nimmt sich nicht genug Zeit für die Mittagspause
München, 28. April 2025 – Anlässlich des Tags der Arbeit hat das Meinungsforschungsinstitut Civey im Auftrag von Edenred 1.000 Erwerbstätige in Deutschland befragt – mit einem klaren Ergebnis: Die Mittagspause kommt im Arbeitsalltag vieler Beschäftigter zu kurz.
Ergebnisse der Civey-Umfrage zur Mittagspause von Arbeitnehmer:innen in Deutschland(firmenpresse) - Achtsame Mittagspause und die Rolle der Arbeitgeber
Fast die Hälfte (45,7%) der Arbeitnehmer:innen in Deutschland nimmt sich nicht genug Zeit für die Mittagspause. Diese Zahl unterstreicht: Die Mittagspause hat im Arbeitsleben häufig einen zu geringen Stellenwert.
Die Studie fragte weiter nach der Verantwortung für eine ausreichende Mittagspause. Die Mehrheit der Befragten (42 %) sahen die Verantwortung eher beim Arbeitgeber. Ein Drittel (35 %) hingegen sahen eher die Beschäftigten in der Pflicht und 23 Prozent waren unentschlossen.
Gleichzeitig wünschen sich Arbeitnehmer:innen verschiedene Maßnahmen von ihren Arbeitgebern für eine gute Mittagspause und somit die Grundlage für einen besseren Arbeitstag.
•Eigene Kantine / Essenslieferdienst (41%)
•Attraktive Räumlichkeiten (41%)
•Finanzieller Zuschuss zum Mittagessen (35%)
•Flexiblere Arbeits- und Pausenzeiten (31%)
•Feste Pausenzeiten (16%)
Mittagspause als Schlüssel zu gesunder Arbeitskultur
Die Mittagspause hat erhebliches Potenzial für die Arbeitswelt – sofern sie richtig gestaltet wird. In einer sich wandelnden Arbeitswelt mit steigenden Lebenshaltungskosten und hybriden Arbeitsmodellen wird sie zum strategischen Faktor für Unternehmen. Laut der Studie „Food at Work“ der ILO steigert eine richtige Mittagspause die Produktivität der Beschäftigten um 20 Prozent. Trotzdem schöpfen viele Unternehmen das Potenzial der Mittagspause noch nicht vollständig aus. Und das, obwohl 67?Prozent der Beschäftigten die Mittagspause als (sehr) wichtig bewerten, was eine frühere Studie der Prognos AG im Auftrag von Edenred zeigte.
Essenszuschüsse als attraktives Instrument für eine gute Mittagspause
Arbeitgeber können finanzielle Zuschüsse zum Mittagessen steuer- und sozialversicherungsbegünstigt an ihre Beschäftigten leisten. Sie geben einen Impuls für eine gemeinsame Mittagspause, stärken so die soziale Interaktion am Arbeitsplatz und helfen gleichzeitig, das Haushaltsbudget der Arbeitnehmer:innen zu entlasten. „Essenszuschüsse ermöglichen eine flexible, gesunde Mittagspause – unabhängig vom Arbeitsort. Sie sind ein einfaches, aber wirkungsvolles Mittel, um Wertschätzung zu zeigen und die Arbeitskultur zu verbessern“, so Nicole Mantow, Geschäftsführerin bei Edenred Deutschland.
Politische Handlungsempfehlungen: Steuerrechtsreform bei Essenszuschüssen
Neben unternehmerischem Engagement braucht es auch politische Weichenstellungen. Fried-Heye Allers, Director Public Affairs bei Edenred, fordert: „Bei Essenszuschüssen müssen die rechtlichen Rahmenbedingungen an die Realität der heutigen Arbeitswelt angepasst werden. Beschäftigte sollten die Möglichkeit erhalten, mit Essenszuschüssen Mahlzeiten auf Vorrat kaufen zu können. Gleichzeitig sollte der seit 24 Jahren steuerfreie Arbeitgeberzuschuss an die Sachbezugswerte und somit an die Inflation gekoppelt werden“.
Die aktuellen Umfrageergebnisse zeigen deutlich: Die Mittagspause ist mehr als eine Unterbrechung – sie ist ein Schlüsselmoment im Arbeitsalltag. Edenred setzt sich gemeinsam mit Partnern dafür ein, die Rahmenbedingungen für eine zeitgemäße Mittagspause zu schaffen – flexibel, gesund und sozial.Weitere Infos zu dieser Pressemeldung:
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Edenred ist führender Anbieter digitaler Plattformen für Dienstleistungen und Zahlungen und der tägliche Begleiter für Menschen bei der Arbeit. In Deutschland ist Edenred der führende Anbieter von Gutscheinen und Gutscheinkarten zur Motivation, Belohnung und Bindung von Mitarbeitenden.
Das Unternehmen wurde 1962 gegründet und hat seinen Hauptsitz in Frankreich. Mit weltweit 12.000 Mitarbeitenden bringt Edenred 60 Millionen Nutzer:innen und mehr als zwei Millionen Partnerunternehmen in 45 Ländern mit über einer Million Firmenkund:innen zusammen. In Deutschland sind an den Standorten München, Berlin und Wiesbaden rund 180 Mitarbeitenden tätig.
Das Portfolio der Edenred Group umfasst zweckgebundene Zahlungslösungen für Lebensmittel (z. B. Essensgutscheine), Incentives (z. B. Geschenkgutscheine, Plattformen für Mitarbeiterengagement), Mobilität (z. B. für die Bereiche Multi-Energie, Wartung, Maut- und Parkgebühren sowie Lösungen für Pendler:innen) und Zahlungen im Business-Umfeld (z. B. virtuelle Karten). In Deutschland werden flexible Benefits für den steuerfreien 50-Euro-Sachbezug sowie den steuerbegünstigten Verpflegungszuschuss angeboten. Sie steigern das Wohlbefinden und die Kaufkraft der Mitarbeiter spürbar und erhöhen gleichzeitig die Attraktivität des Unternehmens im Rennen um wertvolle Talente.
Im Jahr 2024 erzielte die Gruppe weltweit einen Umsatz von rund 45 Milliarden Euro, der in erster Linie durch mobile Apps, Online-Plattformen und das Kartengeschäft generiert wurde. Edenred ist an der Euronext-Börse in Paris notiert und in den folgenden Indizes vertreten: CAC 40, CAC 40 ESG, CAC Large 60, Euronext 100, Euronext Tech Leaders, FTSE4Good, DJSI Europe Index, DJSI World Index und MSCI Europe.
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Edenred Deutschland GmbH
Susanne Zacherl
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Datum: 28.04.2025 - 10:11 Uhr
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Ansprechpartner: Susanne Zacherl
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München
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Freigabedatum: 28.04.2025
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