Verschärfung des Stabilitätspaktes - verfassungsrechtlich bedenklich und ökonomisch unsinnig

Verschärfung des Stabilitätspaktes - verfassungsrechtlich bedenklich und ökonomisch unsinnig

ID: 219962

Verschärfung des Stabilitätspaktes - verfassungsrechtlich bedenklich und ökonomisch unsinnig



(pressrelations) -
"Den Stabilitätspakt mitten in der Wirtschaftskrise zu verschärfen ist so, als ob man Selbstmord begeht, um einen Unfalltod zu vermeiden", kommentiert Michael Schlecht die Vorschläge der EU-Kommission zur Verschärfung des Stabilitäts- und Wachstumspaktes. Der Chefvolkswirt der Fraktion DIE LINKE weiter:

"Die Vorschläge der EU-Kommission zur verschärften Haushaltsüberwachung, zur Streichung von Strukturfördermitteln sowie zu Zwangseinlagen von Defizitsündern sind verfassungsrechtlich bedenklich und ökonomisch unsinnig. Eine Verschärfung des Stabilitäts- und Wachstumspaktes ist ein Angriff auf die Bevölkerungsmehrheit in Europa. Werden die Vorschläge der EU-Kommission umgesetzt, wird die Wirtschaft einbrechen und die Schulden werden steigen. China und die USA werden dann nicht länger bereit sein, das globale Wachstum durch ihre großen Konjunkturpakete zu finanzieren.

Spanien hat seinen öffentlichen Schuldenstand bis zur Krise auf 25 Prozent des Bruttoinlandsprodukts reduziert. Dennoch hat das Land Stress mit den Finanzmärkten. Die Ursache der Probleme in Europa liegt also nicht in zu hohen Staatsausgaben, sondern in der durch Lohndumping forcierten übertriebenen Exportorientierung der deutschen Wirtschaft. Sie hat die privaten Haushalte und Unternehmen unser Euro-Partner in die Schuldenfalle getrieben. Für diese Schulden haftet in der Krise der Staat.

Wer Staatsverschuldung wirksam bekämpfen will, muss das deutsche Lohndumping beenden und Reiche sowie Finanzhaie zur Kasse bitten. DIE LINKE fordert deshalb ein Zukunftsprogramm über 100 Milliarden Euro für öffentliche Investitionen in Bildung, Verkehr und eine Energiewende sowie zwei Millionen neue Jobs. Eine Millionärssteuer und eine echte Finanztransaktionssteuer brächten 110 Milliarden Euro jährlich. Das ist der Weg aus der Krise."


F.d.R. Christian Posselt

Pressesprecher
Fraktion DIE LINKE. im Bundestag
Platz der Republik 1


11011 Berlin
Telefon +4930/227-52800
Telefax +4930/227-56801
pressesprecher@linksfraktion.de
http://www.linksfraktion.deUnternehmensinformation / Kurzprofil:
drucken  als PDF  Staatssekretär Dr. Pfaffenbach eröffnet heute das Delegiertenbüro der Deutschen Wirtschaft in Angola SPD unterstuetzt Konzept zur Reform der Sicherungsverwahrung
Bereitgestellt von Benutzer: pressrelations
Datum: 30.06.2010 - 17:47 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 219962
Anzahl Zeichen: 2462

pressrelations.de – ihr Partner für die Veröffentlichung von Pressemitteilungen und Presseterminen, Medienbeobachtung und Medienresonanzanalysen


Diese Pressemitteilung wurde bisher 321 mal aufgerufen.


Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Verschärfung des Stabilitätspaktes - verfassungsrechtlich bedenklich und ökonomisch unsinnig"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von

Die Linke. im Bundestag (Nachricht senden)

Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).

Demokratiefeindliche Praxis der Bundesregierung endlich vom Tisch ...
Die Bundesregierung will auf die sogenannte Extremismusklausel bei der Förderung von Anti-Rechts-Initiativen verzichten. Bisher gibt es von Familienministerin Schwesig aber nur eine "interne Dienstanweisung". Dazu erklärt der Bundesgeschäftsführer der LINKEN, Matthias Höhn: Von

Diese SPD für uns nicht koalitionsfähig ...
Vor dem heutigen Bundesparteitag der SPD, erklärt das LINKE-Vorstandsmitglied Dominic Heilig im Hinblick auf den innerparteilichen Proporz und Streit zwischen Ost- und Westlandesverbänden in der SPD: Solange diese Partei ihr Binnenverhältnis nicht geklärt hat, ist sie für uns nicht koaliti

EEG - Industrieprivilegien kosten reguläre Arbeitsplätze ...
"Die unberechtigten Industrieprivilegien bei der EEG-Umlage müssen umgehend gestrichen werden", fordert Martin Schirdewan, Mitglied des Parteivorstandes der Partei DIE LINKE. Er erklärt weiter: Es muss endlich Schluss damit sein, dass sich Unternehmen durch die Umwandlung regulärer


Weitere Mitteilungen von Die Linke. im Bundestag


Staatssekretär Dr. Pfaffenbach eröffnet heute das Delegiertenbüro der Deutschen Wirtschaft in Angola ...
Datum: 30.6.2010 Heute eröffnet der Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie, Dr. Bernd Pfaffenbach, das Delegiertenbüro der Deutschen Wirtschaft in Luanda/Angola. Die Bundesregierung setzt damit ihr zum G 8 Gipfel in Heiligendamm angekündigtes Vorhaben um, das Ne

NATO-General Petraeus nimmt mehr tote Zivilisten in Kauf ...
Die NATO befindet sich in Afghanistan in einem Krieg, den sie nicht gewinnen kann, und der täglich mehr Menschenleben kostet. Die neuen Einsatzregeln des neuen US-Oberbefehlshaber General David Petraeus werden zu mehr zivilen Opfern führen und den Krieg verschärfen, meint Christine Buchholz, Mi

Kein Sommermärchen auf dem Arbeitsmarkt ...
Zur Situation auf dem deutschen Arbeitsmarkt im Monat Juni erklärt die Bundesgeschäftsführerin der Partei DIE LINKE, Caren Lay: 3,153 Millionen Menschen waren im Monat Juni ohne Arbeit ? offiziell. Jenseits geschönter Zahlen liegt die Arbeitslosigkeit bedeutend höher. DIE LINKE hat auch

Fachanwalt für Arbeitsrecht Alexander Bredereck, Berlin-Mitte zu typischen Fehlern bei der Gestaltung von Arbeitsverträgen. ...
1. Die Arbeitsverträge enthalten unwirksame Regelungen. 2. Die Arbeitsverträge enthalten überflüssige Regelungen. 3. In Arbeitsverträge fehlen gesetzlich vorgeschriebene Regelungen. 1. Die Arbeitsverträge enthalten unwirksame Regelungen. Seit dem 1.1.2002 werden Arbeitsverträge in die sog


 

Werbung



Sponsoren

foodir.org The food directory für Deutschland
News zu Snacks finden Sie auf Snackeo.
Informationen für Feinsnacker finden Sie hier.

Firmenverzeichniss

Firmen die firmenpresse für ihre Pressearbeit erfolgreich nutzen
1 2 3 4 5 6 7 8 9 A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z