Völkerrecht verteidigen, weitere Eskalation verhindern
ID: 2235949

(ots) - Die anhaltende Bedrohung und Unterdrückung der iranischen Zivilbevölkerung sowie die regionale Eskalation mit weitreichenden Konsequenzen für die Weltwirtschaft sind weiter Grund zur Sorge. Es zeigt, wie dringend wir am Völkerrecht festhalten müssen. Eine sichere und stabile Welt ist keine, in der nur noch das Recht des Stärkeren gilt.
Siemtje Möller, stellvertretende Fraktionsvorsitzende:
"Die aktuellen Entwicklungen im Nahen Osten erfüllen uns mit großer Sorge. Besonders betroffen ist die iranische Zivilbevölkerung, die seit Jahrzehnten unter einem brutalen Regime lebt. Viele Menschen erleben derzeit erneut große Angst - vor Bombardements, vor weiterer Eskalation und vor neuen Repressionen durch das Regime.
Welchen Plan und welches Ziel die USA und Israel verfolgen, ist derzeit nicht erkennbar. Vor allem nicht, wie dieser Krieg zu einem Ende geführt werden soll, das dem geschundenen iranischen Volk tatsächlich Freiheit bringt.
Auch das iranische Regime muss aufhören, mit maßlosen Vergeltungsschlägen die Region weiter in diesen Konflikt hineinzuziehen und damit einen Flächenbrand im Nahen Osten zu riskieren. Es muss jetzt alles darangesetzt werden, eine weitere Eskalation zu verhindern und zu diplomatischen Lösungen zurückzukehren.
Die anhaltende Bedrohung und Unterdrückung der iranischen Zivilbevölkerung sowie die regionale Eskalation mit weitreichenden Konsequenzen für die Weltwirtschaft zeigen, wie dringend wir am Völkerrecht festhalten müssen. Eine Welt, in der nur noch der Wille des Stärkeren gilt, führt zu mehr Unsicherheit. Es liegt in unserem Interesse, dass das Völkerrecht überall geachtet wird, und wir erwarten von Bundeskanzler, dass er dies auch von unseren Partnern einfordert.
Viele Iranerinnen und Iraner hoffen momentan auf ein Ende der Gewaltherrschaft. Doch es ist klar, dass es keinen demokratischen Aufbruch geben kann, solange Bomben fallen. Die Menschen im Iran suchen Schutz und kämpfen ums Überleben. In einer solchen Lage können sie nicht für ihre Freiheit auf die Straße gehen. Wir trauern den Gewaltherrschern des Mullah-Regimes rund um den getöteten Chamenei kein bisschen nach. Gleichzeitig bleibt die historische Lehre klar: Freiheit und Rechtsstaatlichkeit können nicht von außen mit Gewalt erzwungen werden. Die Zukunft des Irans muss vom iranischen Volk selbst gestaltet werden. Demokratie lässt sich nicht mit Marschflugkörpern erzwingen."
Pressekontakt:
SPD-Bundestagsfraktion
- Die Pressestelle -
Telefon: 030 227 52728
E-Mail: presse@spdfraktion.de
Website: www.spdfraktion.de
Original-Content von: SPD-Bundestagsfraktion, übermittelt durch news aktuellWeitere Infos zu dieser Pressemeldung:
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 05.03.2026 - 17:33 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 2235949
Anzahl Zeichen: 2820
Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner: ots
Stadt:
Berlin
Kategorie:
Wahlen
Diese Pressemitteilung wurde bisher 322 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Völkerrecht verteidigen, weitere Eskalation verhindern"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
SPD-Bundestagsfraktion (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) bekommt ein Update. 20 Jahre nach der Einführung haben sich das Antidiskriminierungsrecht und die Arbeit der Antidiskriminierungsstelle bewährt. Das AGG leistet einen zentralen Beitrag zu Fairness am Arbeitsplatz, bei der Wohnungssuche und im Zivilrecht
Zum Anne-Frank-Tag: Demokratiebildung und Erinnerungskultur bleiben unverzichtbar ...
Am 12. Juni 1929 wurde Anne Frank geboren. Seit zehn Jahren organisiert das Anne-Frank-Zentrum den bundesweiten Anne-Frank-Tag als Aktionstag an Schulen. Unter dem Motto "Geschichten erzählen" stellt das Anne-Frank-Zentrum kostenlose Lernmaterialien für Schulen bereit, die den Schülerin
BAföG-Reform muss zum Wintersemester kommen ...
In die Ausbildung junger Menschen zu investieren, fördert auch die Fairness zwischen den Generationen. Gleichzeitig legt es den Grundstein für künftigen Fortschritt und wirtschaftliches Wachstum, denn Studierende und Auszubildende sind die Fachkräfte von morgen. Deshalb muss die BAföG-Reform zu
Weitere Mitteilungen von SPD-Bundestagsfraktion
Krankenkassen haben 2025 mit 3,5 Milliarden im Plus abgeschlossen ...
Trotz deutlich höherer Ausgaben haben die gesetzlichen Krankenkassen das Jahr 2025 mit einem Überschuss von 3,5 Milliarden Euro abgeschlossen. Das geht aus Zahlen des GKV-Spitzenverbandes hervor, die der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (noz) vorliegen. "Die Gesamtausgaben sind um 7,8 P
Die CSU hat keinen Grund zum Jubeln ...
Der Vorsitzende der CSU-Fraktion im Landtag, Klaus Holetschek, hat die Zahlen der jüngsten Umfrage von Sat.1 Bayern zu den politischen Verhältnissen im Freistaat zwar als "kraftvolles Signal" bejubelt, aber ganz wohl kann ihm dabei nicht sein. (...) Die AfD würde derzeit mit Abstand zwe
NIS-2-Umsetzungsgesetz: Unternehmen müssen bei Cybersicherheit umfangreiche neue Anforderungen erfüllen ...
Die Uhr tickt: Die dreimonatige Registrierungsfrist nach dem neuen NIS-2-Umsetzungsgesetz läuft am 6. März 2026 ab. Bis dahin müssen sich betroffene Unternehmen beim Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) registrieren. Vor diesem Hintergrund veröffentlicht das Institut der Wi
Einladung zur Pressekonferenz von BdZ und BVTE in der BPK / "Verbot schafft Schwarzmarkt: Wie der Staat bei illegalen Tabak- und Nikotinprodukten kapituliert" ...
Die Deutsche Zoll- und Finanzgewerkschaft BDZ gibt gemeinsam mit dem Branchenverband BVTE Einblick in die Realität des wachsenden Schwarzmarkts für Tabak- und Nikotinprodukte. Im Mittelpunkt stehen neue Studienergebnisse, Berichte aus der Zollpraxis und die Frage, warum Regulierung statt Verbot de




