VMware-Lizenzkosten senken: Drittsupport statt Broadcom-Abo

VMware-Lizenzkosten senken: Drittsupport statt Broadcom-Abo

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Perpetual-Lizenzen dürfen weiterlaufen. Wer sie behält und über Drittsupport absichert, senkt die Kosten sofort und deckt Mehrbedarf über VMware-Gebrauchtsoftware.



(PresseBox) - Wer VMware betreibt, verhandelt seit der Broadcom-Übernahme mit einem neuen Preismodell. Broadcom hat das frühere Produktangebot von über 160 Einzelprodukten, Editionen und Add-ons auf wenige Abo-Bundles zusammengelegt. Dauerlizenzen gibt es für Neukäufe nicht mehr, abgerechnet wird pro Prozessorkern im Jahresabo. Flaggschiff ist VMware Cloud Foundation (VCF), daneben steht das schlankere VMware vSphere Foundation (VVF). Die ProLicense GmbH, unabhängige Beratung für Software License Management aus Hamburg, sieht darin für viele Bestandskunden einen kräftigen Kostensprung, hält ihn aber für vermeidbar.

Was sich mit VCF geändert hat

Broadcom rechnet die Lizenz nach physischen Kernen ab, mit einem Minimum von 16 Cores je CPU. Hosts mit weniger Kernen pro Prozessor zahlen also für Kerne, die physisch nicht existieren. In der Beratungspraxis treibt allein diese Untergrenze die abzurechnende Core-Zahl bei kleineren Hosts um 20 bis 40 % über den tatsächlichen Bestand. Dazu kommt der Bündelzwang: Wer früher nur den Hypervisor vSphere lizenziert hatte, zahlt im VCF-Bundle auch für Storage (vSAN) und Netzwerk (NSX) mit, ob genutzt oder nicht.

Wo die Kosten wirklich entstehen

Die Erstangebote zum Renewal liegen nach Berichten aus dem Markt häufig beim Zwei- bis Fünffachen der früheren Kosten aus Dauerlizenz plus Wartung, in Einzelfällen höher. Der größte Sprung trifft Umgebungen, die zuvor nur vSphere lizenziert hatten. Verhandelte Abschlüsse landen laut denselben Quellen oft beim 1,3- bis Zweifachen. Der Abstand zwischen erstem Angebot und Abschluss zeigt, wie viel Druck im Modell steckt, und wie sehr sich Gegendruck lohnt.

Der größte Hebel: Drittsupport statt Abo-Zwang

Wer VMware-Dauerlizenzen besitzt, darf sie weiter betreiben. Broadcom verkauft zwar keine neuen Perpetual-Lizenzen mehr und hat den Support für ältere vSphere-Versionen beendet, doch die vorhandenen Lizenzen bleiben Eigentum des Kunden. Genau hier setzt der größte Kostenhebel an. Statt unter Zeitdruck ins VCF-Abo zu wechseln, bleiben Unternehmen auf ihren Perpetual-Lizenzen und sichern Wartung und Sicherheit über VMware-Drittsupport ab. Spezialisierte Anbieter übernehmen Sicherheitspatches und Support für die bestehende Umgebung, oft zu einem Bruchteil der Abo-Kosten. ProLicense begleitet diesen Wechsel und prüft vorab, ob die Lizenzbilanz sauber ist.



Das nimmt den Druck aus der Verhandlung. Wer den Support gesichert hat, muss zum Renewal-Termin nicht unterschreiben. Danach bleiben zwei ruhige Wege. Der Kunde kann den Umstieg auf eine Alternative wie Nutanix ohne Zeitdruck planen, oder er verhandelt aus einer deutlich stärkeren Position mit VMware weiter. Lizenzrechtlich ist der Weiterbetrieb der Dauerlizenzen sauber, weil sie dem Kunden gehören. So sinken die Kosten sofort, ohne die Compliance anzutasten.

Mehrbedarf ohne Abo: gebrauchte VMware-Lizenzen

Wächst die Umgebung, muss der zusätzliche Bedarf nicht über ein Broadcom-Abo laufen. Der Handel mit gebrauchten Software-Lizenzen ist nach der Rechtsprechung des EuGH zulässig und umfasst auch VMware. ProLicense handelt selbst mit VMware-Gebrauchtsoftware und deckt so weiteren Bedarf, ohne dass der Kunde in das Abo-Modell wechseln muss. Perpetual-Bestand und Zukauf aus dem Gebrauchtmarkt ergeben zusammen ein Betriebsmodell, das ohne VCF-Subscription auskommt.

„Der Fehler ist, das erste Broadcom-Angebot als feste Größe zu behandeln und unter Zeitdruck zu unterschreiben. Wer Dauerlizenzen besitzt, kann sie behalten und den Support über einen Drittanbieter absichern. Wächst der Bedarf, decken wir ihn über gebrauchte VMware-Lizenzen. Ob danach ein Wechsel auf Nutanix folgt oder eine härtere Verhandlung mit VMware, entscheidet der Kunde in Ruhe. Wichtig ist beides: weniger Kosten und volle Compliance“, sagt Markus Oberg, Partner und Business Development Manager der ProLicense GmbH.

ProLicense berät seit 2009 ausschließlich auf Kundenseite, unabhängig von Broadcom, Oracle und anderen Herstellern. Unternehmen, die ihren VMware-Support, ihr Renewal oder ihre Lizenzbilanz prüfen lassen wollen, erreichen das Team über die Kontaktseite oder telefonisch unter +49 (0) 40-228 6828-0.

Die ProLicense GmbH mit Sitz in Hamburg berät seit 2009 Unternehmen im Software License Management, unabhängig von Oracle, Microsoft, VMware und allen anderen Herstellern. Die Gründer Sören Reimers (Rechtsanwalt) und Christian Grave (Diplom-Kaufmann) waren jeweils über acht Jahre bei Oracle tätig. ProLicense unterstützt bei Software-Audits, Lizenzverhandlungen und ULA-Zertifizierungen, beim Wechsel zu Drittsupport für Software, Hardware und End-of-Life Open Source sowie beim Umstieg auf Alternativen wie Azul, Payara oder Nutanix. Gebrauchte Lizenzen laufen über den eigenen Marktplatz ProLicense XChange. Die Vergütung erfolgt erfolgsbasiert direkt durch den Kunden, ohne Zahlungen von Herstellern. Ziel jedes Mandats: minimale Kosten bei voller Compliance. Mehr unter www.prolicense.com.

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Datum: 09.07.2026 - 12:39 Uhr
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