Rheinische Post: Werben für Europa
ID: 256864
Europa ist eine feine Idee, aber sie kommt dummerweise nicht immer
so recht rüber. Daran dürfte wohl auch der neueste Plan der
EU-Kommission nichts ändern. Deren Präsident, der Portugiese José
Manuel Barroso, möchte offenbar die EU-Kommunikationsstrategie ganz
auf seine Person ausrichten lassen und dafür auch kräftig Geld
ausgeben. Daran ist zunächst nichts auszusetzen, schließlich lassen
sich Europas Staats- und Regierungschefs ja auch alle in Szene
setzen. Politik muss eben verkörpert werden. Die Frage ist nur: Wird
Europa sympathischer, wird es verständlicher, wenn sein oberster
Verwaltungschef künftig noch häufiger beim Händeschütteln gefilmt
wird? Man darf das bezweifeln. Barroso ist in einer verzwickten Lage.
Er gilt vielfach nur als der Büttel der Nationalstaaten und hat
neuerdings auch noch einen internen Rivalen um die öffentliche
Aufmerksamkeit, den ständigen EU-Ratspräsidenten Herman van Rompuy.
Dass er diese Rangelei jetzt mit Hilfe des EU-Apparats für sich
entscheiden will, ist aber nicht in Ordnung. Der EU-Frust greift
immer weiter um sich. Da wäre es sinnvoller, man verwendete mehr
Mittel für verstärkte Information der Bürger. Europa braucht dringend
mehr Werbung - nicht seine obersten Beamten.
Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion
Telefon: (0211) 505-2303
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 13.09.2010 - 19:32 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 256864
Anzahl Zeichen: 1536
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Düsseldorf
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 978 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Rheinische Post: Werben für Europa"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Rheinische Post (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Neu-Nationalspieler Florian Neuhaus mag keine Vergleiche mit Toni Kroos und Ex-Nationalspieler Bastian Schweinsteiger. "Beide sind große Spieler, die eine Ära des deutschen Fußballs geprägt haben. Natürlich ist es faszinierend, wie Kroos die Kontrolle über ein Spiel hat, und alles, was er
Ex-Nationalspieler Uwe Rahn an Darmkrebs erkrankt ...
Der frühere Nationalspieler und Torschützenkönig der Fußball-Bundesliga, Uwe Rahn, ist an Darmkrebs erkrankt. Das sagte der 58-Jährige im Interview mit der Düsseldorfer "Rheinischen Post" (Dienstag). "Die Diagnose war für mich natürlich ein Schock. Da der Krebs fortgeschritten
NRW-Oppositionsführer Kutschaty fordert Ende von Armin Laschets "Stop-and-Go-Politik" ...
Kurz vor dem Treffen der Ministerpräsidenten mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Montag dringt die SPD-Landtagsfraktion auf einen klaren Kurs der nordrhein-westfälischen Landesregierung: "Armin Laschet muss seine Strategie überdenken und rauskommen aus dieser Stop-and-Go-Politik. Lock
Weitere Mitteilungen von Rheinische Post
Rheinische Post: Schäubles Theorie ...
Ein Kommentar von Birgit Marschall: Wolfgang Schäuble wird heute bei der Einbringung seines ersten eigenen Bundeshaushalts betonen, wie er sich die Linie moderner Finanzpolitik vorstellt: Wachstumsfreundlich soll sie sein, und trotzdem mittelfristig eindeutig ausgerichtet auf den Defizitabba
Rheinische Post: Anstoß für mehr Organspenden ...
Ein Kommentar von Gregor Mayntz: Die Persönlichkeitsrechte jedes Menschen enden nicht mit seinem Tod. Das hat das Verfassungsgericht bereits Anfang der 70er Jahre festgestellt. Auch ohne dieses Wissen um das verfassungsmäßig verbriefte Recht auf körperliche Unversehrtheit verspüren viele
Ostsee-Zeitung: OSTSEE-ZEITUNG Rostock zu Sarrazin ...
Der Fall Sarrazin hat die SPD in eine Situation gebracht, in der sie nur verlieren kann. Mit dem eingeschlagenen Rauswurf-Verfahren setzt sich die Partei dem Verdacht aus, einen unbequemen Kritiker der Zuwanderung mundtot machen zu wollen. Umgekehrt gilt: Hätte sie es bei einer Distanzierung be
Mitteldeutsche Zeitung: zu Basel III ...
Die Banken und deren Eigentümer müssen nach den am Wochenende in Basel beschlossenen Regeln entsprechend ihrer Risiken mehr Geld für Notfälle zurücklegen. Das an sich ist löblich. Doch der Kompromiss der Notenbanker und Finanzaufseher der 27 wichtigsten Volkswirtschaften weist eine Reihe v




