Deeskalation im Korea-Konflikt dringend geboten
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Deeskalation im Korea-Konflikt dringend geboten
"In dem speziellen Konflikt zwischen Nord- und Südkorea fällt die UNO als Klärungsinstanz aus. Das erhöht die direkte Verantwortung der USA und Chinas. Es muss vermieden werden, dass die Auseinandersetzungen zwischen Nord- und Südkorea die Form eines Stellvertreterkonfliktes zwischen USA und China annehmen.
Es beweist sich wieder, dass die Politik, Einzelstaaten als Schurkenstaaten zu bezeichnen und mit Sanktionen zu belegen, kein vernünftiges Ergebnis erbringt. Gerade in der Atomfrage sind Abrüstungsvorschläge gewichtiger als Sanktionen. Deswegen sollte über eine atomwaffenfreie Zone auf der koreanischen Halbinsel ebenso gesprochen werden, wie über eine atomwaffenfreie Zone im Nahen Osten.
Direkte Gespräche zwischen Nord- und Südkorea unter Beteiligung der Schutzmächte China und USA sind im Moment der einzige Weg, den Konflikt zu deeskalieren."
F.d.R. Michael Schlick
Pressesprecher
Fraktion DIE LINKE. im Bundestag
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Datum: 24.11.2010 - 15:45 Uhr
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