Kranke Arbeitnehmer sind keine Drückeberger

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Kranke Arbeitnehmer sind keine Drückeberger



(pressrelations) - "Mit ihrer Forderung nach Karenztagen im Krankheitsfall bleibt die FDP ihrem unsozialen Kurs treu. Nicht die Krankenstände sind zu hoch, sondern der Arbeitsdruck und die zunehmenden Belastungen", kommentiert Jutta Krellmann, Sprecherin der Fraktion DIE LINKE für Arbeit und Mitbestimmung, aktuelle Überlegungen zur Einführung von Karenztagen. "Schon der Fehlzeitenreport der AOK belegte dies im vergangenen Jahr. Demzufolge erschienen rund 30 Prozent der Beschäftigten aus Angst vor Arbeitsplatzverlust und aufgrund der liegenbleibenden Arbeit sogar gegen den ausdrücklichen Rat ihres Arztes am Arbeitsplatz." Jutta Krellmann fährt fort:

"Die Forderung der FDP nach Karenztagen in der Lohnfortzahlung ist keine Lösung, ihre Umsetzung wäre eine Verschlechterung der Situation: Der Druck auf die Beschäftigten, trotz Krankheit arbeiten zu gehen, wird verschärft. Das ist ein Anschlag auf den gesunden Menschenverstand. Verschleppte Krankheiten kosten die Krankenkassen mehr Geld, denn wer trotz akuter Leiden arbeiten geht, wird häufiger krank und muss früher in Rente."

F.d.R. Susanne Müller


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Datum: 04.01.2011 - 14:45 Uhr
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