Aigners Aktionsplan greift zu kurz
ID: 328904
Aigners Aktionsplan greift zu kurz
Die Verbraucherpolitikerin Karin Binder ergänzt: "Trotz Dioxin-Skandal soll es keine Kennzeichnung zur Rückverfolgbarkeit von Fleisch geben. So wird Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner das Vertrauen der Verbraucherinnen und Verbraucher nicht zurückzugewinnen. DIE LINKE fordert eine "Verbraucherschutz-Code". Fleisch und Fleischprodukte sollen künftig mittels Kennzeichnung bis zu ihrem Ursprung zurück verfolgbar sein. Aufzucht, Schlachtung und Verarbeitung müssen für die Verbraucher jederzeit nachvollziehbar werden."
Kirsten Tackmann weiter: "Strukturelle Ursachen des Dioxinskandals, wie die weltweiten Warenströme der Agrarmärkte, Billigstandards und Dumpinglöhne als Nährboden krimineller Strukturen werden nicht bekämpft. Das Fehlen eines sozialen und ökologisch ausgerichteten Regelwerks wird damit auch in Zukunft den Nährboden für Skandale liefern, in denen der Aignersche Aktionsplan bestenfalls Schaden begrenzen kann.
Karin Binder weiter: "Auch die von Aigner vorgeschlagene aktive Pflicht der Behörden zur Verbraucherinformation greift zu kurz. Danach sollen nur Rechtsverstöße ohne Nennung der Betriebe veröffentlicht werden. Entscheidend ist, dass die Verbraucher über alle Belastungen in Lebensmitteln informiert sind und nicht nur über Rechtsverstöße. Die Lebensmittelbehörden sollen ausnahmslos alle Untersuchungsergebnisse offen legen. Nur so wird der erforderlich Druck auf die Erzeuger und Lieferanten ausgeübt."
F.d.R. Hendrik Thalheim
Pressesprecher
Fraktion DIE LINKE. im Bundestag
Platz der Republik 1
11011 Berlin
Telefon +4930/227-52800
Telefax +4930/227-56801
pressesprecher@linksfraktion.de
http://www.linksfraktion.de
Bereitgestellt von Benutzer: pressrelations
Datum: 14.01.2011 - 16:45 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 328904
Anzahl Zeichen: 2558
pressrelations.de – ihr Partner für die Veröffentlichung von Pressemitteilungen und Presseterminen, Medienbeobachtung und Medienresonanzanalysen
Diese Pressemitteilung wurde bisher 182 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Aigners Aktionsplan greift zu kurz"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Die Linke. im Bundestag (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Die Bundesregierung will auf die sogenannte Extremismusklausel bei der Förderung von Anti-Rechts-Initiativen verzichten. Bisher gibt es von Familienministerin Schwesig aber nur eine "interne Dienstanweisung". Dazu erklärt der Bundesgeschäftsführer der LINKEN, Matthias Höhn: Von
Diese SPD für uns nicht koalitionsfähig ...
Vor dem heutigen Bundesparteitag der SPD, erklärt das LINKE-Vorstandsmitglied Dominic Heilig im Hinblick auf den innerparteilichen Proporz und Streit zwischen Ost- und Westlandesverbänden in der SPD: Solange diese Partei ihr Binnenverhältnis nicht geklärt hat, ist sie für uns nicht koaliti
EEG - Industrieprivilegien kosten reguläre Arbeitsplätze ...
"Die unberechtigten Industrieprivilegien bei der EEG-Umlage müssen umgehend gestrichen werden", fordert Martin Schirdewan, Mitglied des Parteivorstandes der Partei DIE LINKE. Er erklärt weiter: Es muss endlich Schluss damit sein, dass sich Unternehmen durch die Umwandlung regulärer
Weitere Mitteilungen von Die Linke. im Bundestag
LINDNER: Zukunft braucht Herkunft ...
Berlin. Die Grundsatzkommission der FDP hat heute ihre Arbeit am neuen Grundsatzprogramm fortgesetzt. Zu Beginn erklärte FDP-Generalsekretär CHRISTIAN LINDNER: "Zukunft braucht Herkunft. Es ist wichtig, sich von Zeit zu Zeit auf seine Wurzeln zu besinnen, um die Grundsätze seines politischen
Afghanistan: Mandat mit vorgezogenem Verfallsdatum ...
"Mit den Gedankenspielen zur Beteiligung deutscher Soldaten an einem AWACS-Einsatz in Afghanistan hat Verteidigungsminister zu Guttenberg dem zur Abstimmung anstehenden Afghanistan-Mandat ein vorgezogenes Verfallsdatum aufgeklebt", kommentiert Paul Schäfer, verteidigungspolitischer Sprech
Pestizide ? Gefahren für Mensch und Umwelt Staatssekretär Jürgen Becker eröffnet Ausstellung in Bonn ...
Zum Auftakt des internationalen Jahres der Chemie hat Staatssekretär Jürgen Becker heute am Bonner Dienstsitz des Bundesumweltministeriums die Fotoausstellung "Un-brauchbare Pestizide" eröffnet. Mit der Ausstellung wird auf die Gefahren durch unsachgemäße Beseitigung gefährlicher Che
HAPPACH-KASAN: Schneller und besser auf Dioxine prüfen ...
. Zu dem heute von der Ministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz vorgestellten Aktionsplan "Verbraucherschutz in der Futtermittelkette" erklärt die Sprecherin für Ernährung und Landwirtschaft der FDP-Bundestagsfraktion Christel HAPPACH-KASAN: Die FDP begrüßt




