Schavan fährt Hochschulen auf Verschleiß
ID: 335383
Schavan fährt Hochschulen auf Verschleiß
"Der Hochschulpakt ist unzureichend und unterfinanziert. 275.000 zusätzliche Studienplätze reichen nicht, um dauerhaft mindestens 40 Prozent eines Jahrganges ein Studium zu ermöglichen. Denn es kommen ja noch geburtenstarke Jahrgänge, doppelte Abiturjahrgänge, das Aussetzen der Wehrpflicht und Studierende aus dem Ausland dazu.
Der Ausbau der Hochschulen findet vor allem auf dem Papier statt. Die Finanzierung ist völlig unzureichend. Pro Studienplatz werden 26.000 Euro bereitgestellt, 36.500 Euro wären im Schnitt für ein vollständiges Bachelor- und Masterstudium notwendig. Ein besonders großer Mangel zeichnet sich deshalb beim Master und in aufwändigen Studiengängen wie Humanmedizin ab. Die miserablen Betreuungsrelationen werden flächendeckend fortgeschrieben, teilweise sogar verschlechtert. Neu geschaffene Stellen sind fast ausschließlich befristet. Es handelt sich also um ein Strohfeuer, nicht um einen dauerhaften Ausbau. Die Bildungsministerin fährt die Hochschulen auf Verschleiß.
DIE LINKE will einen dauerhaften Ausbau der Hochschulen, mit besserer Betreuung ohne prekäre Arbeitsverhältnisse. Der Bund darf den Schwarzen Peter nicht mehr an die Länder weiterreichen, sondern muss die vollständige Finanzierung sichern."
F.d.R. Christian Posselt
Pressesprecher
Fraktion DIE LINKE. im Bundestag
Platz der Republik 1
11011 Berlin
Telefon +4930/227-52800
Telefax +4930/227-56801
pressesprecher@linksfraktion.de
http://www.linksfraktion.de
Bereitgestellt von Benutzer: pressrelations
Datum: 25.01.2011 - 18:15 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 335383
Anzahl Zeichen: 2270
pressrelations.de – ihr Partner für die Veröffentlichung von Pressemitteilungen und Presseterminen, Medienbeobachtung und Medienresonanzanalysen
Diese Pressemitteilung wurde bisher 224 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Schavan fährt Hochschulen auf Verschleiß"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Die Linke. im Bundestag (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Die Bundesregierung will auf die sogenannte Extremismusklausel bei der Förderung von Anti-Rechts-Initiativen verzichten. Bisher gibt es von Familienministerin Schwesig aber nur eine "interne Dienstanweisung". Dazu erklärt der Bundesgeschäftsführer der LINKEN, Matthias Höhn: Von
Diese SPD für uns nicht koalitionsfähig ...
Vor dem heutigen Bundesparteitag der SPD, erklärt das LINKE-Vorstandsmitglied Dominic Heilig im Hinblick auf den innerparteilichen Proporz und Streit zwischen Ost- und Westlandesverbänden in der SPD: Solange diese Partei ihr Binnenverhältnis nicht geklärt hat, ist sie für uns nicht koaliti
EEG - Industrieprivilegien kosten reguläre Arbeitsplätze ...
"Die unberechtigten Industrieprivilegien bei der EEG-Umlage müssen umgehend gestrichen werden", fordert Martin Schirdewan, Mitglied des Parteivorstandes der Partei DIE LINKE. Er erklärt weiter: Es muss endlich Schluss damit sein, dass sich Unternehmen durch die Umwandlung regulärer
Weitere Mitteilungen von Die Linke. im Bundestag
Neues Schulgesetz: Henzler verpasst Aufbruch für Hessens Schulen ...
ute von Ministerpräsidenten Bouffier (CDU) und Kultusministerin Henzler (FDP) vorgestellte Gesetzentwurf für ein neues Schulgesetz ist von der Landtagsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNE scharf kritisiert worden. Mit ihm werde ein Aufbruch für Hessens Schulen endgültig verpasst. "Alle Hessi
EU-Lateinamerika-Stiftung kommt nach Hamburg - Bundesminister Westerwelle gratuliert ...
Die EU-Lateinamerika-Stiftung wird ihren Sitz in Hamburg haben. Das beschloss heute der Rat der Hohen Beamten der EU und der Staaten Lateinamerikas auf einer gemeinsamen Sitzung in Brüssel. Bundesaußenminister Westerwelle erklärte dazu heute (25.01.) in Berlin: "Hamburg als weltoffene
Augen auf beim kommunalen Leitungskauf ...
ng zur Rekommunalisierung der Energienetze Gestern fand im Deutschen Bundestag die öffentliche Anhörung zur "Rekommunalisierung der Energienetze" statt. Hierzu erklären der Vorsitzende der Arbeitsgruppe Wirtschaft und Technologie, Dr. Joachim Pfeiffer und der energiepolitische Koordi
Verbraucherinformationsgesetz muss auch für Finanzprodukte gelten ...
"Wir brauchen endlich auch in Deutschland eine moderne Informationskultur statt amtlicher Geheimniskrämerei. Ob Futtermittel oder Finanzprodukte: Alle Informationen müssen zugänglich sein", so Caren Lay anlässlich den heutigen Äußerungen des Bundesbeauftragten für Informationsfreihe




