Wie das Hunger Projekt die Frauen stärkt
Ein Beispiel aus Ghana
Wie das Hunger Projekt die Frauen stärkt(firmenpresse) - Wichtiger Bestandteil der Epizentren Strategie, die das Hunger Projekt in allen afrikanischen Programmländern umsetzt, sind spezielle Workshops für das Empowerment von Frauen. Frauen und Männer werden von speziell hierfür geschulten Entwicklungstrainerinnen übe die Frauenrechte und die Gleichstellung der Geschlechter aufgeklärt.
In Ghana nahmen 2009 über 31.000 Menschen an diversen Kursen teil, darunter mehr als 12.500 Männer. Es wird über Traditionen gesprochen, durch die Frauen diskriminiert werden. Gesetze zum Schutz der Frauen vor Gewalt, zur Erbfolge, Eheschließung und Kinderhandel werden erörtert. Besonders wird auch auf die Bedeutung der Schulbildung für Mädchen hingewiesen, die ein wichtiger Schritt hin zur Gleichberechtigung ist.
In Ghana sind bisher 302 Entwicklungstrainer ausgebildet worden, die diese Kurse leiten. Im vergangenen Jahr wurden zum ersten Mal auch 50 Männer für diese Programme geschult. Von Beginn an war klar, dass so auch Männer aktiv in den Prozess eingebunden werden müssen. Zuerst müsste es aber genug ausgebildete und mutige Frauen geben, damit sie sich nicht von den Männern einschüchtern ließen. Da sich nun genug Frauen auch in großen Gruppen durchsetzten können, werden jetzt auch männliche Entwicklungstrainer an dem Programm beteiligt Diese werden dazu beitragen, die andern Männer noch besser zu überzeugen.
Margaret Homatekpor lebt in Ghana und fand dank den Frauen Empowerment Programms den Mut, nach dem Tod ihres Vaters ihr Erbrecht durchzusetzen. Er hinterließ 20 Morgen Land, das ihr und ihren Geschwistern zustand, aber von anderen Verwandten übernommen wurde. Nach dem Training kannte sie ihre Rechte und wagte einen neuen Versuch, das Land zu bekommen. Sie kündigte den Verwandten ein Gerichtsverfahren an und hatte Erfolg: Die unrechtsmäßigen Erben räumten freiwillig das Land. Margaret hat nun zwei Morgen Land, die sich selbst bewirtschaftet.
Frauen müssen Zugang zu Bildung, Gesundheitsfürsorge, Ressourcen und Mitbestimmung erhalten. Das Hunger Projekt setzt diesen Grundsatz in all seinen Programmen um.
Weitere Beispiele und Informationen gibt es unter: www.das-hunger-projekt.de
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Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Das Hunger Projekt e.V. ist eine globale Nichtregierungsorganisation (NRO), die sich seit 1977 für die nachhaltige Überwindung chronischen Hungers einsetzt. Gegenwärtig ist das Hunger Projekt in 12 Ländern Afrikas, Südasiens und Lateinamerikas (in Äthiopien, Benin, Burkina Faso, Ghana, Malawi, Mosambik, Senegal und Uganda; in Indien und Bangladesch; in Mexiko und Peru) vertreten. Insgesamt gibt es 350 Angestellten und rund 362.000 Ehrenamtlichen. Der internationale Hauptsitz ist in New York.
In Deutschland arbeitet das Hunger Projekt seit 1982 als gemeinnützig anerkannter Verein - momentan mit ca. 50 ehrenamtlichen Aktiven und fünf Teilzeitkräften. Weitere Partnerländer sind: Australien, Belgien, Großbritannien, Japan, Kanada, Neuseeland, Niederlande, Schweden und die Schweiz.
Das Hunger Projekt konzentriert sich auf drei Leitgedanken: Mobilisierung zur Eigenverantwortung, Gleichberechtigung von Frauen und Männern sowie Stärkung lokaler Demokratie. Alle Strategien und Initiativen sind darauf ausgerichtet, die acht UN-Millenniumsentwicklungsziele zu unterstützen.
Das Deutsche Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI) in Berlin zeichnet das Hunger Projekt e.V. seit Jahren mit dem DZI-Spendensiegel für seine transparente, sparsame und satzungsgemäße Verwendung der Spendengelder aus.
Das Hunger Projekt e.V.
Maria Baum
Holzstrasse 30
80469
München
mbm(at)das-hunger-projekt.de
(+49) 89 2000 347 70
http://www.das-hunger-projekt.de
Datum: 31.01.2011 - 23:31 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 339182
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Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner: Maria Baum
Stadt:
München
Telefon: (+49) 89 2000 347 70
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
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