Mittelbayerische Zeitung: Schludrige EU
ID: 340032
Vereinigten Staaten läuft aus dem Ruder. Das nun bekannt gewordene
Datenleck ist nur ein weiteres Beispiel dafür, wie schludrig der
Vertrag gestrickt worden ist. Ärgerlich sind nicht nur die Mängel
beim Datenschutz, die trotz Nachbesserungen des Europaparlaments
bestehen, sondern auch die öffentliche Unkenntnis darüber, wie die
USA das Abkommen konkret anwenden. Von Kontrolle kann bisher keine
Rede sein. Jetzt, nachdem die ersten sechs Monate seit Inkrafttreten
des Abkommens verstrichen sind, zeigt sich, wie wenig Einfluss die
Europäer auf die Anwendung des Schnüffelvertrages haben. Und wenn
nicht einmal Europol sagen kann, wie viele Daten in den letzten sechs
Monaten in die USA geschickt wurden, läuft zwischen Brüssel und Den
Haag massiv etwas falsch. Auch dass Abgeordnete keine Auskunft
darüber erhalten, wie die Daten verwendet werden, ist untragbar. Die
EU darf so nicht weiterwursteln.
Pressekontakt:
Mittelbayerische Zeitung
Redaktion
Telefon: +49 941 / 207 6023
nachrichten@mittelbayerische.de
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 01.02.2011 - 18:46 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 340032
Anzahl Zeichen: 1220
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Regensburg
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 165 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Mittelbayerische Zeitung: Schludrige EU"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Mittelbayerische Zeitung (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Zukunft geMAInsam gestalten, so hatten die DGB-Gewerkschaften den gestrigen Tag der Arbeit, nun ja nicht besonders originell, überschrieben. Das fade Motto täuscht freilich nicht darüber hinweg, dass die Gewerkschaften hierzulande vor riesigen Herausforderungen stehen. Nach zweieinhalb Jahren C
Als Ministerin untragbar Anne Spiegel hat mit ihrem Verhalten nach der Flutkatastrophe an der Ahr ihre Glaubwürdigkeit verspielt. Notfalls muss der Kanzler sie rauswerfen. Von Reinhard Zweigler ...
Was waren die Beileidsbekundungen der heutigen Bundesfamilienministerin Anne Spiegel von den Grünen eigentlich wert, die den Hochwasseropfern an der Ahr Betroffenheit bekundete? Ihr sei das Herz schwer und die Trauer lasse sie nicht los, sagte sie zu Beginn der Katastrophe. Doch kurz darauf packt
Die Impfpflicht macht Sinn / Gerade weil viele in der gefährdeten Generation Ü60 noch keine Impfung haben, könnte gesetzlicher Druck Unentschlossene zu dem Pieks bewegen. / Von Reinhard Zweigler ...
Es ist schon seltsam, wie schnell das Drama des Ukraine-Krieges das Aufregerthema der vergangenen zwei Jahre in den Hintergrund gedrängt hat. Corona - war da noch was? Gefühlt ist die Pandemie doch schon vorbei, trotz hoher Infektionszahlen. Die in vielen Bundesländern vollzogenen Lockerungen,
Weitere Mitteilungen von Mittelbayerische Zeitung
Gute Arbeit statt Angstjobs ...
Die Bundesgeschäftsführerin der LINKEN, Caren Lay, kommentiert den jüngsten Anstieg der Arbeitslosenzahlen als "Warnzeichen". Nach wie vor gehe der Aufschwung an Millionen Menschen vorbei. Eine "Politik der ruhigen Hand" reiche nicht aus. Lay fordert von der Bundesregierung fÃ
Gute Arbeit statt Angstjobs ...
Die Bundesgeschäftsführerin der LINKEN, Caren Lay, kommentiert den jüngsten Anstieg der Arbeitslosenzahlen als "Warnzeichen". Nach wie vor gehe der Aufschwung an Millionen Menschen vorbei. Eine "Politik der ruhigen Hand" reiche nicht aus. Lay fordert von der Bundesregierung fÃ
Wirtschaftskoordinierung ja, aber nur demokratisch und sozial ...
Zu den Vorschlaegen der Bundeskanzlerin zu einer Wirtschaftsregierung in der EU erklaert der europapolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion Michael Roth: Mit ihren Vorschlaegen fuer einen "Pakt fuer Wettbewerbsfaehigkeit" scheint die Bundeskanzlerin endlich aus ihrem europapolitis
Statement Bundesinnenminister de Maizière zur Sicherheitslage ...
äußerte sich der Bundesminister des Innern zur Sicherheitslage mit folgendem Wortlaut: "Meine Damen und Herren, am 17. November des vergangenen Jahres hatte ich bundesweit außenwirksame Schutzmaßnahmen angeordnet und öffentlich vor möglicherweise bevorstehenden terroristischen Ansch




