Musik ist ihr Leben: James Last trifft Nicole
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Musik ist ihr Leben: James Last trifft Nicole
James Last, Musiker-Legende und Bandleader Als die Beatles mit ihrer "neumodischen" Musik die Generationen spalteten, hatte James Last eine Idee; er arrangierte die Titel der "Pilzkoepfe" neu und brachte sie instrumental ans Publikum - ein Riesenerfolg. Ueber 200 Goldene Schallplatten hat das dem gebuertigen Bremer eingebracht. Jetzt, kurz vor seinem 82. Geburtstag, geht er mit seinem Orchester wieder auf Europa-Tour, macht dabei auch Station in Leipzig und Erfurt. Im Programm: Vielfalt von Chopin ueber die Beatles bis zu Rap. Musik ist eben die Welt des "Grandseigneur der guten Laune". Und zwar jede, die ihm persoenlich gefaellt.
Nicole, Saengerin
28 Jahre lang war sie die erste und einzige deutsche Siegerin des Grand Prix d? Eurovision de la Chanson. Was heute Eurovision Song Contest heisst, ist die groesste europaeische Musikshow. Ralph Siegels Titel "Ein bisschen Frieden" brachte mehr als ein bisschen Rummel um das damals 17-jaehrige Maedchen mit dem Rueschenkleid. Die weisse Gitarre hat Nicole immer noch. All die Jahre konnte sie sich im Schlagerbusiness behaupten, gewann elfmal die Goldene Stimmgabel.
Jetzt feierte die Saengerin ihr 30-jaehriges Buehnenjubilaeum. Die Mutter zweier Kinder ist seit 16 Jahren mit ihrer Jugendliebe verheiratet. So viel Bestaendigkeit ist selten.
Miriam Pielhau, Moderatorin
Dass diese Frau Kampfgeist hat - das steht ausser Frage. Miriam Pielhau ueberlebte den Tsunami in Thailand 2004 und ueberstand 2008 eine Brustkrebs-Erkrankung. Nur wenige Monate nach der Diagnose stand sie wieder im TV-Studio vor der Kamera und bewies auch bei einem Halbmarathon ihren unbaendigen Lebenswillen. Kein Wunder also, dass die oeffentlich-rechtlichen Sender auf die 35-Jaehrige setzen: Nach ihrem mehr als erfolgreichen Debuet als Show-Praesentatorin des "Semperopernballs 2010" und der "Goldenen Henne-Gala 2010" im MDR FERNSEHEN geht Miriam Pielhau jetzt mit "Ein Wochenende mit ..." beim rbb auf Sendung.
Guenter Junghans, Schauspieler
Seit 1963 ist er genau das, was er immer werden wollte: Schauspieler.
In Potsdam begann er damals als Schueler im "Faust", 2006 eroeffnete er dort als "Nathan" das neue Theater. Dazwischen lagen weit ueber 100 Kino- und TV-Rollen in 45 Jahren Arbeit vor der Kamera. Gerade hat der gebuertige Leipziger einen "Tatort" in seiner Heimatstadt abgedreht und gibt gemeinsam mit Ursula Karusseit im Satire-Programm "Schlaf schneller, Genosse" seinem Affen Zucker. Seinen 70. Geburtstag im Juli wird er gewiss nicht verschlafen.
Hans-Juergen "Dixie" Doerner, Fussball-Idol Untrennbar wird sein Name mit dem DDR-Fussball und der SG Dynamo Dresden verbunden bleiben: fuenf Mal wurde er DDR-Meister, einmal Olympiasieger, 100 Laenderspiele hat er absolviert und drei Titel als Fussballer des Jahres gewonnen. Doch ueber Hans-Juergen "Dixie" Doerners Karriere liegen durchaus auch Schatten. Gerne waere er 1974 bei der Weltmeisterschaft dabei gewesen - eine Krankheit verhinderte es. 1986 warf ihn der neue Dynamo-Trainer Eduard Geyer aus der Mannschaft. Im vereinten Deutschland war Doerner als Trainer erfolgreich mit der U-18-Nationalmannschaft und dem Bundesligisten Werder Bremer. Seine Trainerstationen waehrten jedoch jeweils nur kurze Zeit. Im Januar feierte das Fussball-Idol seinen 60. Geburtstag.
Wolfgang Bueser, Rechts-Experte
Die einen sammeln Briefmarken, die anderen Rechtsurteile. 50.000 Entscheidungen deutscher Gerichte hat Wolfgang Bueser sorgfaeltig katalogisiert, darunter auch Denkwuerdiges bis Komisches. Fast taeglich praesentiert er sein Wissen um Rechts- und Verbraucherfragen im Fernsehen und Hoerfunk: etwa im Morgen- und Mittagsmagazin von ARD und ZDF, bei WISO und auf WDR 2. Begonnen hat es mit einer der ersten Gerichtsshows im TV-Nachmittagsprogramm: Bei "Streit um drei" war Bueser Redakteur und Kommentator.
Robert Skuppin, Radio-Moderator
Wenn die Neujahrsansprache des Bundeskanzlers ein Jahr spaeter noch einmal gesendet wird, ist das ein lustiger Patzer. Aber die Neujahrsansprache an sich ist ein Ritual, etwas, das wir brauchen, um nicht die Orientierung im Zeitengeschiebe zu verlieren. Ist das wirklich so? Und haben am Grillabend immer die Maenner die grosse Wurstzange in der Hand; weil es schon bei den Neandertalern so war?
Im "Lexikon der Rituale" gibt es Antworten auf solche verzwickten Fragen. Robert Skuppin, der es mit seinem Kollegen Volker Wieprecht von "Radio eins" schrieb, verschickt uebrigens auch keine Weihnachtskarten mehr, seitdem ihm klar wurde, dass dies eigentlich ein "leeres Ritual" ist.
(Wiederholung: 27. Februar, 9.00 Uhr, MDR FERNSEHEN/7. Maerz, 10.15 Uhr, 3sat)
Weitere Informationen unter www.mdr.de/riverboat Fotos der Moderatoren stehen Ihnen unter www.ard-foto.de honorarfrei zur Verfuegung, Stichwort Riverboat.
zum Artikel bei MDR.DE:
http://www.mdr.de/presse/fernsehen/8265189.html
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Datum: 24.02.2011 - 12:45 Uhr
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