LVZ: Kurt Beck rechnet mit Guttenberg ab: Gut, dass so einer nicht mehr in der Politik sei / Der Ex-Minister habe Stuss und Katastrophen angerichtet
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Beck dem früheren Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg
(CSU) völliges Versagen in der Sache vorgeworfen und es ausdrücklich
begrüßt, dass so jemand wie Guttenberg nicht mehr in der aktiven
Politik tätig sei. In einem Interview mit der "Leipziger
Volkszeitung" (Montag-Ausgabe) sagte der rheinland-pfälzische
Ministerpräsident: "Wer so einen Stuss anrichtet, bei dem ist es gut,
dass er nicht mehr in der Politik ist." Dabei bezog sich Beck, der am
27. März vor Neuwahlen steht, auf Guttenbergs Arbeit als
Wehrminister. "Ich hoffe sehr, dass man jetzt wieder ohne viel Wind
durchkommt", meinte Beck. "Guttenberg hat nichts gemacht, das
wirklich politisch trägt, abgesehen davon, dass er gesagt hat, in
Afghanistan ist Krieg." Was Guttenberg als Minister in Sachen
Bundeswehrreform auf den Weg habe bringen wollen, "hätte bei der
Umsetzung das totale Chaos verursacht", zeigte sich Beck überzeugt.
"Gut, dass de Maizière Staatssekretär Otremba als wichtiges Zeichen
gleich als erstes entlassen hat. Schaumschlägerei, so viel zur Lehre
aus dem Aufstieg und Fall Guttenbergs, darf nicht zum Maßstab der
Politik bei uns werden." Ein solcher Job bedeute harte Arbeit.
Dagegen habe Guttenberg "ein komplettes Durcheinander angerichtet".
Als besonderes Beispiel führte Beck den von der Wehrpflicht
abhängigen Zivildienst an: "Der Zivildienst platzt auseinander und
niemand weiß, wie es wirklich weiter geht. Das ist eine Katastrophe
für die Menschen." Auf die Frage, auch vor dem Hintergrund seiner
eigenen missglückten Erfahrungen als zeitweiliger
SPD-Bundesvorsitzender auf dem Berliner Parkett, sagte Beck auf die
Frage, ob auch gute Politiker von den Medien kaputt gemacht würden:
"Gelegentlich."
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Datum: 13.03.2011 - 06:00 Uhr
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