Permanente Bankenrettung ist keine Lösung für die Eurokrise
ID: 374659
Permanente Bankenrettung ist keine Lösung für die Eurokrise
"Das kindliche Beharren der Bundesregierung auf ihren deutschen Exportüberschüssen verhindert eine Lösung der Eurokrise. Wenn durch den Wettbewerbspakt alle europäischen Länder zukünftig gleichzeitig Lohn- und Sozialdumping betreiben, wird dies die Ungleichgewichte innerhalb Europas nicht beseitigen und stattdessen verheerende Folgen für das Wirtschaftswachstum haben. So gesehen ist ein permanenter Rettungsschirm zwar konsequent, aber unverantwortlich. Mit niedrigen Löhnen wurden die deutschen Arbeitnehmer erst zur Erzeugung der Außenhandelsungleichgewichte genötigt, jetzt sollen sie für dessen Folgen und die permanente Bankenrettung auch noch bezahlen.
Deshalb fordert DIE LINKE, den deutschen Leistungsbilanzüberschuss durch eine sofortige Erhöhung der Binnennachfrage auszugleichen. Außerdem sind die öffentlichen Haushalte vom Diktat der Kapitalmärkte zu befreien. Dazu müssen die Staaten die Möglichkeit bekommen, eventuell über den Umweg eines öffentlichen Kreditinstituts zinsgünstige Kredite bei der EZB aufzunehmen. Unter diesen Voraussetzungen ist ein Abbau der öffentlichen Schulden möglich."
F.d.R. Susanne Müller
Pressesprecher
Fraktion DIE LINKE. im Bundestag
Platz der Republik 1
11011 Berlin
Telefon +4930/227-52800
Telefax +4930/227-56801
pressesprecher@linksfraktion.de
http://www.linksfraktion.de
Bereitgestellt von Benutzer: pressrelations
Datum: 25.03.2011 - 17:30 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 374659
Anzahl Zeichen: 2107
pressrelations.de – ihr Partner für die Veröffentlichung von Pressemitteilungen und Presseterminen, Medienbeobachtung und Medienresonanzanalysen
Diese Pressemitteilung wurde bisher 318 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Permanente Bankenrettung ist keine Lösung für die Eurokrise"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Die Linke. im Bundestag (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Die Bundesregierung will auf die sogenannte Extremismusklausel bei der Förderung von Anti-Rechts-Initiativen verzichten. Bisher gibt es von Familienministerin Schwesig aber nur eine "interne Dienstanweisung". Dazu erklärt der Bundesgeschäftsführer der LINKEN, Matthias Höhn: Von
Diese SPD für uns nicht koalitionsfähig ...
Vor dem heutigen Bundesparteitag der SPD, erklärt das LINKE-Vorstandsmitglied Dominic Heilig im Hinblick auf den innerparteilichen Proporz und Streit zwischen Ost- und Westlandesverbänden in der SPD: Solange diese Partei ihr Binnenverhältnis nicht geklärt hat, ist sie für uns nicht koaliti
EEG - Industrieprivilegien kosten reguläre Arbeitsplätze ...
"Die unberechtigten Industrieprivilegien bei der EEG-Umlage müssen umgehend gestrichen werden", fordert Martin Schirdewan, Mitglied des Parteivorstandes der Partei DIE LINKE. Er erklärt weiter: Es muss endlich Schluss damit sein, dass sich Unternehmen durch die Umwandlung regulärer
Weitere Mitteilungen von Die Linke. im Bundestag
Dietmar Bartsch, stv. Fraktionsvorsitzender DIE LINKE, zum Schnappauf-Rücktritt ...
"Wenn BDI-Hauptgeschäftsführer Schnappauf zurücktritt, weil die Äußerungen von Wirtschaftsminister Brüderle aus dem Haus der Wirtschaft herausgedrungen sind, lässt das nur einen Schluss zu: Brüderles Geständnis, dass das schwarz-gelbe Atom-Moratorium nur der Wahltaktik geschuldet ist,
Schwesig: Doppelstrukturen beim Freiwilligendienst bleiben der falsche Weg ...
Zur Einführung eines Bundesfreiwilligendienstes erklärt die stellvertretende SPD-Parteivorsitzende und Ministerin für Soziales und Gesundheit, Manuela Schwesig: Frau Schröders Gesetz zur Einführung eines Bundesfreiwilligendienstes ist und bleibt der falsche Weg. Hier werden Doppelstrukturen
Neuen Pflegebeduerftigkeitsbegriff endlich umsetzen ...
utigen Bundestagsdebatte zum Thema Einfuehrung des Pflegebeduerftigkeitsbegriffs erklaert die stellvertretende gesundheitspolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion Hilde Mattheis: Die Bundesregierung muss endlich den neuen Pflegebeduerftigkeitsbegriff umsetzen. Dazu kann sie auf unsere Vor
Duisburg Loveparade: Never Forget Aktionstag gegen das Vergessen ...
Sind sie von Never Forget, frage ich? Nein, wir möchten uns mal informieren, bekomme ich zur Antwort. Ein Gespräch mit ihnen macht mir deutlich, sie haben selbst mit der Loveparade in Duisburg nicht direkt etwas zu tun. Aber informiert über die Medien schrecken diese Besucher davor zurück, in ei




