Giftpflanzen gehören nicht in den Familiengarten Kapuzinerkresse und Felsenbirne statt Oleander u

Giftpflanzen gehören nicht in den Familiengarten



Kapuzinerkresse und Felsenbirne statt Oleander und Engelstrompete

ID: 376148
(ots) - Frühlingszeit ist Pflanzzeit, Stiefmütterchen,
Primeln, Bellies & Co. locken Gartenbesitzer in die Baumärkte,
Gartencenter und Gärtnereien. Eltern von Kleinkindern sollten
allerdings darauf achten, dass keine giftigen Pflanzen in ihrem
Einkaufswagen landen. Dazu zählen Engelstrompete, Goldregen oder
Blauer/Gelber Eisenhut. Diese und weitere Pflanzen können bei
Kleinkindern, die sie in den Mund nehmen, zu Vergiftungen führen.
Dafür reichen in einigen Fällen schon geringe Mengen der Samen,
Beeren oder auch aller Pflanzenteile.

Die Aktion DAS SICHERE HAUS (DSH), Hamburg, rät zur Vorsicht bei
diesen zehn zum Teil hochgiftigen Pflanzen:

1. Blauer und gelber Eisenhut
(wirksamte heimische Giftpflanze, giftig vor allem Samen und
Wurzeln)
2. Bilsenkraut
(giftig: alle Pflanzenteile)
3. Engelstrompete
(alle Pflanzenteile)
4. Gemeine Eibe
(äußerst giftig sind verzehrte, gekaute Nadeln, Zweige und
Samen. Das rote Fruchtfleisch der Scheinbeere ist ungiftig.
Keine Gefahr bei nur wenigen, unzerkauten Beeren.)
5. Goldregen
(alle Pflanzenteile, höchste Giftkonzentration in den reifen
Samen)
6. Herbstzeitlose
(alle Pflanzenteile, vor allem die Samen, Achtung: leicht zu
verwechseln mit Krokus und Bärlauch)
7. Oleander/Rosenlorbeer
(alle Pflanzenteile, vor allem die Blätter.
8. Rizinus/Wunderbaum
(giftig sind die Samen, vor allem unzerkaut)
9. Stechapfel
(alle Pflanzenteile)
10. Tollkirsche
(alle Pflanzenteile, vor allem die Früchte,hoch wirksames Gift)

"Gute" Pflanzen für den Familiengarten

Gut geeignet für den "Kinder"-Garten sind unter anderem Blumen wie
Kornblume, Cosmea, Tränendes Herz oder Kapuzinerkresse.
Empfehlenswerte Gehölze sind zum Beispiel Ahorn-, Linden- und


Pappelarten, Felsenbirne oder Forsythien.

Erste Hilfe bei Vergiftungen

Eltern, die das Gefühl haben, dass ihr Kind giftige Pflanzenteile
verzehrt hat, sollten es genau beobachten. Es schadet nie, dem Kind
vorsichtshalber Wasser zu trinken zu geben (Leitungswasser oder
stilles Wasser), um eventuell verschluckte Giftstoffe zu verdünnen.
Medizinkohle sollte im Medikamentenschrank vorhanden sein. Wenn das
Kind sich übergibt oder benommen wirkt, sollte sofort der Notarzt
gerufen oder das Kind ins Krankenhaus gebracht werden.

TIPP: GIZ-Nummer ins Handy

Wer die Telefonnummer eines Giftinformationszentrums (GIZ) ins
Handy einspeichert, bekommt im Fall des Falles auch bei Ausflügen und
im Urlaub schnell professionellen Rat. GIZ-Telefonnummern unter:
ww.bfr.bund.de. Suchbegriff: Giftinformationszentren.

CD-ROM: "Achtung! Giftig! Vergiftungsunfälle bei Kindern"

Weitere Tipps rund um das Thema Vergiftungen, darunter 46
Farbfotos von Giftpflanzen, finden Eltern auf der CD-ROM " "Achtung!
Giftig! Vergiftungsunfälle bei Kindern". Die CD-Rom gibt es gegen
vorherige Einsendung von Briefmarken im Wert von drei Euro bei: DSH,
Stichwort: "CD-Rom", Holsteinischer Kamp 62, 22081 Hamburg. Eine
weitere Bestellmöglichkeit besteht unter www.das-sichere-haus.de,
Rubrik: Broschüren.

Hinweis für Printredaktionen:

Das Cover (druckfähiges Format) der "Gift"-CD-ROM kann kostenlos
herunter geladen werden unter:
www.das-sichere-haus.de/Presse/Bilder/Titelbilder



Pressekontakt:
Dr. Susanne Woelk, DSH-Geschäftsführerin.
Tel.: 040 / 29 81 04 62, Fax: 040 / 29 81 04 71,
Mail: s.woelk@das-sichere-haus.de.

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Datum: 29.03.2011 - 11:36 Uhr
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