Neue OZ: Kommentar zu China / Menschenrechte / Ai
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Der Mechanismus ist immer derselbe, und immer wieder ist er schwer
auszuhalten: Autoritäre Regimes missachten nicht nur die Rechte der
Bürger; sie verhöhnen ihre Opfer auch noch, indem sie das eigene
Fehlverhalten auf die Leidtragenden projizieren. So auch in China:
Die Führung übt sich in Willkür-Justiz, und beschimpft ihr Opfer als
Rechtsbrecher. Das Land verhaftet einen Künstler ohne Angabe von
Gründen, und sieht sich selbst in seiner Souveränität verletzt. China
isoliert sich in Fragen der Menschenrechte, und nennt Ai Weiwei einen
Außenseiter.
Für den Inhaftierten und seine Angehörigen stehen Fragen der
Rhetorik nicht an erster Stelle. Für den internationalen Dialog sind
sie essenziell. Gerade hat Deutschland in Peking eine Ausstellung zur
"Kunst der Aufklärung" eröffnet. Am Beginn jeder Aufklärung steht das
Bekenntnis zur Wahrheit. Solange China sein Verhalten mit den
Besonderheiten seines Wertesystems erklärt, kann man sich derartige
Kooperationen schenken.
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Datum: 06.04.2011 - 22:00 Uhr
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