Mitteldeutsche Zeitung: Politik
Feuerwehr-Chef wirft hin - Vorsitzender des Landesverbandes Sachsen-Anhalt erklärt seinen Rücktritt
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Landesfeuerwehrverbandes Sachsen-Anhalt, hat am Montagabend auf einer
Krisensitzung seinen Rücktritt als Vorsitzender und Vorstandsmitglied
erklärt. Das berichtet die in Halle erscheinende Mitteldeutsche
Zeitung (Mittwochausgabe). Zuvor hatten ihm acht Vorstandsmitglieder
das Misstrauen ausgesprochen, eines enthielt sich. Der Verband ist
Bindeglied zwischen den Brandbekämpfern und der Landesregierung
beziehungsweise der Feuerwehr-Unfallkasse. Seinen Vorsitz übernimmt
nun zunächst René Grunwald, Wehrleiter in Nudersdorf (Landkreis
Wittenberg).
Schlegel war unter anderem wegen seiner Führungsarbeit in die
Kritik geraten, so die Zeitung. Bahn gebrochen hatte sich der Frust,
als Anfang April auf der Landes-Delegiertenversammlung kein Haushalt
vorgelegt wurde - wenig später ging bei der Staatsanwaltschaft eine
anonyme Anzeige ein, die Schlegel und einem Stellvertreter die
Missbräuchliche Verwendung von Beiträgen vorwirft. Der neue Vorstand
will nun zunächst eine finanzielle Bestandsaufnahme machen, kündigte
Grunwald an. Im Mai soll es ein Treffen mit den Kreisverbandschefs
geben, im Juni stelle sich der Vorstand auf einer außerordentlichen
Delegiertenversammlung erneut zur Wahl. Über den Verband laufen
unter anderem Fördermittel für Jugendarbeit oder den Kampf gegen
Rechtsextremismus. Allerdings hat er seit Jahren Probleme: So mussten
Fördermittel zurückgezahlt werden, weil sie nicht korrekt abgerechnet
wurden, Steuerabschlüsse fehlten, 2010 eskalierte ein Streit um die
Jugendarbeit.
Pressekontakt:
Mitteldeutsche Zeitung
Hartmut Augustin
Telefon: 0345 565 4200
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Datum: 12.04.2011 - 19:05 Uhr
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