Westdeutsche Zeitung: Lena hat nicht gewonnen, aber die Region - Düsseldorf begeistert mit der Arena
Ein Kommentar von Uwe-Jens Ruhnau
ID: 406088
keineswegs traurig. Mit dem zehnten Platz ist das Mindestziel
erreicht, und sie hat, da sind sich die meisten Betrachter einig,
beim Finale des Eurovision Song Contest (ESC) eine sehr gute Leistung
abgeliefert. Ihr Lied war am Ende wohl zu speziell und zu düster, um
gegen die Welle der Schmuse- und Gute-Laune-Popsongs ankommen zu
können.
Gratulation also an Ell und Nikki, die den Titel für Aserbaidschan
geholt haben. Von diesem Land wissen die meisten nur, dass Berti
Vogts dort Fußball-Nationaltrainer ist. Der ESC mit seinen mehr als
100 Millionen Fernsehzuschauern bietet der ehemaligen Sowjetrepublik
nun die Chance, sich bekannt zu machen.
Nichts anderes war die Motivation Düsseldorfs, sich als
Austragungsort des TV-Spektakels zu bewerben und dafür zehn Millionen
Euro locker zu machen. Das Geld ist gut investiert, da waren sich die
Verantwortlichen am Tag nach dem Finale sicher. Tatsächlich wird man
Düsseldorf und seine Nachbarstädte im Bergischen und am Niederrhein,
die viele Besucher beherbergten und ebenfalls Aktionen zum ESC
starteten, als hervorragende Gastgeber in Erinnerung behalten.
Der Name der Austragungsstadt fiel bei der weltweit ausgestrahlten
Show 'zigfach, und vor allem in Richtung Israel dürfte
Oberbürgermeister Dirk Elbers Blumen schicken. Von dort hieß es bei
der Verkündung der Stimmvergabe, Düsseldorf sei am Finaltag nicht nur
Hauptstadt der Mode und des Karnevals, sondern auch des Pop. Manches
Lob, werden vor allem Karnevalsfreunde aus Köln denken, schießt auch
mal übers Ziel hinaus.
Was aber über den Glanz eines Tages hinaus bleibt, ist die
Erinnerung an eine perfekte Show, bei der NDR und Stefan Raab ganze
Arbeit geleistet haben. Die Düsseldorfer Arena hat sich dabei als
heimlicher Star erwiesen. Sie ist, wie die TV-Branche gestern
beeindruckt bilanzierte, europaweit einzigartig und hat die
fantastische Lichtinszenierung dieses Finales erst möglich gemacht.
An welches Hallendach lassen sich schon 220 Tonnen an Technik hängen?
An kein anderes - und nach den Rolling Stones, Depeche Mode und
Madonna werden nun vielleicht auch andere Größen auf die Idee kommen,
die Wunderkiste zu nutzen. Schön wär's - für die Region und NRW.
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Datum: 15.05.2011 - 18:30 Uhr
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