Tarifrunde im Gebäudereiniger-Handwerk
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Tarifrunde im Gebäudereiniger-Handwerk
Verhandlungen nach ersten Gesprächen vertagt Frankfurt am Main ? Die Tarifverhandlungen für die rund 800 000 Beschäftigten im Gebäudereiniger-Handwerk sind am Donnerstag (26. Mai 2011) ergebnislos vertagt worden. Die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) und der Bundesinnungsverband des Gebäudereiniger-Handwerks trennten sich nach intensiven Verhandlungen. Ein Schwerpunkt der Diskussion war der von der IG BAU geforderte Stufenplan für die Angleichung der Ost- an die Westlöhne bis zum Jahr 2015.
"Die Wirtschaft brummt", stellte der IG BAU-Verhandlungsführer Frank Wynands fest. "Vom Aufschwung profitieren auch die Gebäudereinigungs-Unternehmen. Umsatz- und Beschäftigungszahlen erreichen immer neue Höchststände. Es ist nur fair, wenn die Mitarbeiter nun ebenfalls ein kräftiges Plus abbekommen. Erwartungsgemäß haben die Arbeitgeber aber noch kein Angebot vorgelegt."
Die IG BAU fordert im Westen 60 Cent mehr Stundenlohn für die Innenreinigung ab dem 1. Januar 2012 und 80 Cent pro Stunde mehr für die Glas- und Fassadenreinigung. Der Stufenplan Ost soll in der ersten Stufe für die Innenreinigung mindestens 70 Cent je Stunde und für die Glas- und Fassadenreinigung mindestens 90 Cent betragen. Für die Ausbildungsvergütung West fordert die IG BAU ein Plus von 40 Euro im Monat. Die neue Ausbildungsvergütung soll ab dem 1. Januar 2012 einheitlich auch für die neuen Bundesländer gelten.
Die Verhandlungen werden am 20. Juni 2011 fortgesetzt.
Ruprecht Hammerschmidt
Pressesprecher IG Bauen-Agrar-Umwelt
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Datum: 30.05.2011 - 08:30 Uhr
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