Gesine Lötzsch: Drei schallende Ohrfeigen für die Kanzlerin
ID: 467102
Vorsitzende der Partei DIE LINKE, Gesine Lötzsch:
Der Bundespräsident hat in seiner Rede zur Finanzkrise der
Kanzlerin drei schallende Ohrfeigen versetzt: 1. stellt er fest, dass
die Kosten der Krise nicht fair auf die Gesellschaft verteilt werden.
Bankenmanager werden von der Regierung immer wieder geschont. 2.
stellt er fest, dass die Kanzlerin die Demokratie missachtet und sich
von den globalen Finanzmärkten treiben lässt und nicht mehr das Heft
des Handels in der Hand hat. 3.stellt er fest, dass die Kanzlerin
kein Konzept für die Lösung der Finanzkrise hat und Einzelmaßnahmen
die Krise nicht beenden werden.
Ich habe große Zweifel, dass diese Bundesregierung überhaupt in
der Lage ist, die Krise zu lösen. Das wäre überhaupt nur möglich,
wenn sie die alten neoliberalen Konzepte auf den Müllhaufen der
Geschichte werfen.
Wir brauchen jetzt eine Regierung, die den Mut hat, die
Finanzindustrie wirksam zu regulieren, eine demokratisch legitimierte
Wirtschaftsregierung in Europa zu etablieren und eine
Finanztransaktionssteuer durchzusetzen. Eurobonds sind nur dann
sinnvoll, wenn sie in einem Gesamtregulierungspaket eingebunden
werden.
Pressekontakt:
Marion Heinrich
stellv. Pressesprecherin
DIE LINKE Bundesgeschäftsstelle
Kleine Alexanderstraße 28
10178 Berlin
Telefon: 030 / 240 09 544
Fax: 030 / 240 09 220
Mobil: 0171 / 19 70 778
www.die-linke.de
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 24.08.2011 - 15:27 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 467102
Anzahl Zeichen: 1677
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Berlin
Kategorie:
Innenpolitik
Diese Pressemitteilung wurde bisher 189 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Gesine Lötzsch: Drei schallende Ohrfeigen für die Kanzlerin"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
DIE LINKE (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Vizekanzler und Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel und Bundesinnenminister Lothar de Maizière wollen den Zustrom von Flüchtlingen "spürbar und nachhaltig reduzieren." Auf die Kritik zu den massiven Rüstungsexporten unter Sigmar Gabriel reagiert der Wirtschaftsminister mit dem Vorschlag
Merkel macht weniger Schutz bei Zeitarbeit und Werkverträgen zur Chefsache ...
Bundeskanzlerin Merkel will nach dpa-Informationen die Pläne von Bundesarbeitsministerin Nahles (SPD) für eine stärkere Regulierung von Zeitarbeit und Werkverträgen entschärfen. Sie will maximal die Vereinbarungen im Koalitionsvertrag umsetzen. Die CSU soll gar über einen Bruch des Koalitionsv
Militärmissionen im Irak und Mali nicht ausweiten, sondern beenden ...
"Diese Bundeswehreinsätze sind kein Beitrag für Frieden, sondern Ausdruck einer militarisierten Außenpolitik", erklärt Christine Buchholz, Mitglied im Geschäftsführenden Parteivorstand und verteidigungspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, anlässlich der heute vom Bundeska
Weitere Mitteilungen von DIE LINKE
Richtigstellung zur Meldung "Fraktionsvize Maurer greift auf "stern.de" Chefs der Linkspartei an: "schwere narzisstische Störungen"": ...
Im Auftrag von Ulrich Maurer, Mitglied des Parteivorstands, übermittle ich Ihnen folgende richtigstellende Erklärung zu der heute versandten OTS-Mitteilung "Fraktionsvize Maurer greift auf "stern.de" Chefs der Linkspartei an: "schwere narzisstische Störungen"":
BFH Mehrwertsteuerurteil - Hommage an Loriot ...
BFH quatscht ins Essen. In bester Loriot-Tradition veröffentlichte der Bundesfinanzhof heute ein Urteil zur feinsinnigen Unterscheidung von Essenslieferung oder Restaurationsleistung. Imbissstände dürfen demnach ihre Speisen zum ermäßigten Mehrwertsteuersatz von sieben Prozent verkaufen,
Fraktionsvize Maurer greift auf "stern.de" Chefs der Linkspartei an: "schwere narzisstische Störungen" ...
Die Kritik an der Führung der Linkspartei aus den eigenen Reihen wird immer massiver. Der Linken-Beauftragte für den weiteren Aufbau der Partei in den Bundesländern, Ulrich Maurer, hat den Vorsitzenden Klaus Ernst und Gesine Lötzsch in einem Interview mit "stern.de" vorgeworfen, mi
Christian von Boetticher im "stern": "Ich habe einen schweren Fehler gemacht" ...
Der CDU-Politiker und gestürzte Spitzenkandidat für das Amt des schleswig-holsteinischen Ministerpräsidenten, Christian von Boetticher, wird sein Landtagsmandat in Kiel behalten und nach einer Erholungspause von ein paar Wochen "pflichtgemäß ausüben". Das sagte er in einem Interv




