SPD will 2013 erstmals mit mindestens 40 Prozent Frauen in den Bundestag einziehen
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SPD will 2013 erstmals mit mindestens 40 Prozent Frauen in den Bundestag einziehen
Auf dem Bundesparteitag der SPD wurde auf Antrag der ASF das so genannte "Reißverschlussverfahren" in die Satzung der SPD aufgenommen. Hierzu erklärt die Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen (ASF), Elke Ferner:
Nach der Einführung der Geschlechterquote bei dem Münsteraner Parteitag 1988 ist der Beschluss, für die Landeslisten einen echten "Reißverschluss" einzuführen, ein weiterer Meilenstein bei der innerparteilichen Gleichstellung von Frauen und Männern. Künftig wird die SPD Listen für Wahlen abwechselnd mit Frauen und Männern bzw. Männern und Frauen besetzen. Zusammen mit der Selbstverpflichtung, bei den Wahlkreiskandidaturen auch in den traditionellen SPD-Wahlkreisen mindestens 40 Prozent Frauen aufzustellen, ist das 40-Prozent-Ziel für die nächste Bundestagswahl in greifbare Nähe gerückt.
Die SPD hat auf diesem Parteitag weitere wichtige Weichen für mehr Geschlechtergerechtigkeit in unserer Gesellschaft gestellt. Das Ziel der Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten ist nach wie vor, Geld, Macht und Arbeit zwischen Männern und Frauen gerecht zu verteilen. Die SPD will die Gleichstellung in allen Lebensbereichen: in der Politik, in der Wirtschaft, im öffentlichem Dienst, in Forschung und Lehre, im Bildungsbereich, in den Medien und ebenso in der Familien und Sorgearbeit.
Deshalb will die SPD mit einem Aktionsplan "Gleichstellung jetzt" bis zum Jahr 2020 eine partnerschaftliche und gleichberechtigte Teilhabe beider Geschlechter in allen gesellschaftlichen Bereichen ermöglichen. Wir wollen damit unser Leitbild zur Geschlechtergerechtigkeit gesellschaftliche Realität werden lassen. Dazu gehört beispielsweise, dass wir für mehr Zeit für Arbeit und Familie sorgen. Auch zur gerechten Einkommensverteilung zwischen Männern und Frauen und für gleiche Verwirklichungschancen auf dem Arbeitsmarkt schlagen wir konkrete Maßnahmen vor.
Die SPD ist die Partei der Geschlechtergerechtigkeit.
Sozialdemokratische Partei Deutschlands Parteivorstand Wilhelmstraße 141, 10963 Berlin Telefon (030) 25991-300, FAX (030) 25991-507
Herausgeberin: Andrea Nahles
Redaktion: Tobias Dünow
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Datum: 06.12.2011 - 12:01 Uhr
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