Neue OZ: Kommentar zu Handel / Made in Germany
ID: 554945
Als Großbritannien vor 125 Jahren deutsche Fabrikanten zwang, ihre
Produkte mit dem Stempel "Made in Germany" zu kennzeichnen, wollten
die Briten ihre Landsleute an die angeblich minderwertige Qualität
der Waren aus dem Deutschen Reich erinnern. Der Schuss ging
allerdings nach hinten los: "Made in Germany" wurde zu einem
Markenzeichen für hochwertige Güter.
Jetzt geht ein Aufschrei durch die bundesdeutsche Wirtschaft und
die Politik, weil die EU-Kommission dem Qualitätssiegel angeblich an
den Kragen will. Finger weg vom "Made in Germany", hieß es gestern in
empörten Stellungnahmen. "Unerhört, Deutschland das Siegel seiner
Exportschlager nehmen zu wollen." Das Dementi aus Brüssel kam prompt:
Nichts dergleichen sei geplant.
Die Diskussion lenkt den Blick auf die Voraussetzungen, nach denen
Firmen ihre Waren mit dem Aufkleber schmücken dürfen. Nur zehn
Prozent eines Produkts müssen hierzulande gefertigt werden. Da lohnt
sich das Nachdenken, ob das Siegel noch viel wert ist. Eine
Auszeichnung ist "Made in Germany" aber nach wie vor. Denn letztlich
kommt es auf die Qualität der Zulieferer und eine gewissenhafte
Endabnahme an. Das beruhigt.
Pressekontakt:
Neue Osnabrücker Zeitung
Redaktion
Telefon: +49(0)541/310 207
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 16.01.2012 - 22:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 554945
Anzahl Zeichen: 1483
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Osnabrück
Kategorie:
Wahlen
Diese Pressemitteilung wurde bisher 217 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Neue OZ: Kommentar zu Handel / Made in Germany"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Neue Osnabrücker Zeitung (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Angesichts von Verzögerungen bei der Umsetzung von Regierungsbeschlüssen fordert der Koordinator der Bundesregierung für maritime Wirtschaft und Tourismus, Christoph Ploß (CDU), eine sofortige Reform des Arbeitszeitgesetzes hin zu mehr Flexibilität für die Wirtschaft. "Die Reform des Arbe
Niedersachsens Kultusministerin Julia Willie Hamburg (Grüne) empfiehlt ihren neuen Religionsunterricht anderen Bundesländern zur Nachahmung ...
Vor der Einführung des deutschlandweit ersten Religionsunterrichts, der von der katholischen und den evangelischen Kirchen gemeinsam verantwortet wird, hat Niedersachsens Kultusministerin Julia Willie Hamburg (Grüne) eine Übernahme des Konzepts auch in anderen Bundesländern vorgeschlagen. "
Pflegekosten der Eltern: CDU-Fraktionsvize Stegemann will Kinder früher zur Kasse bitten / Politiker stellt 100.000-Euro-Einkommensgrenze infrage und warnt vor Beitragsexplosion ...
Angesichts explodierender Kosten in der Pflege fordert CDU-Fraktionsvize Albert Stegemann, erwachsene Kinder künftig früher an den Kosten ihrer pflegebedürftigen Eltern zu beteiligen. "Ich sehe die Möglichkeit, die Einkommensgrenze, bei der man zu den elterlichen Pflegekosten herangezogen w
Weitere Mitteilungen von Neue Osnabrücker Zeitung
Neue OZ: Kommentar zu Kasachstan / Wahlen ...
Wandel für Sicherheit Wieder einmal hat sich der kasachische Präsident Nursultan Nasarbajew vom Volk im Amt bestätigen lassen, und wieder einmal war die Wahl mitnichten demokratisch. Das Gleiche wie immer also? Nicht ganz. Gegen Nasarbajews seit 21 Jahren währende Autokratie regt sich Wi
Neue OZ: Kommentar zu EU / Parlament ...
Stimme des Volkes Wortgewaltig, kämpferisch, europäisch: Der SPD-Abgeordnete Martin Schulz ist für das Amt als neuer Präsident des EU-Parlaments eine exzellente Wahl. Er wird dieser Institution die Bedeutung verschaffen, die ihr zusteht: Schon viel zu lange muss sie hinter dem EU-Rat und
Neue OZ: Kommentar zu Italien / Schifffahrt / Unglücke ...
Riskanter Preiskampf Plötzlich ist die Katastrophe ganz nah. Mit dem vermissten Paar aus Ibbenbüren ist die Albtraum-Kreuzfahrt nicht mehr nur ein tragischer Unfall irgendwo im Mittelmeer, sondern eine Kollision, die unmittelbar betroffen macht. Und sie macht wütend, weil sie vermeidbar wa
Neue OZ: Kommentar zu Fußball / Sicherheit / Gewalt / Fans ...
Großes Fan-Kino Im einstigen Lichtspiel-Palast der DDR traf sich die deutsche Fanszene, und bot großes Kino. Der Kongress im "Kosmos" ist ein Beleg für die Kraft und das Potenzial der Fußballfans. Nicht nur, aber auch, weil die Veranstaltung inhaltlich und finanziell aus eigener




