Minijobs in reguläre Beschäftigung überführen

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Minijobs in reguläre Beschäftigung überführen



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"Wieder einmal ist belegt: Minijobs sind Billigjobs auf Kosten der Betroffenen und der Gesellschaft. Die Betroffenen werden mit Armutslöhnen abgespeist und der Gesellschaft entgehen Millionen Euro an Sozialabgaben", kommentiert Sabine Zimmermann die aktuelle Minijob-Studie der Hans-Böckler-Stiftung. "Minijobs dürfen nicht weiter ausgebaut werden, wie die Bundesregierung es plant. Sie müssen in reguläre Beschäftigungsverhältnisse überführt und mit normaler sozialversicherungspflichtiger Arbeit gleichgestellt werden. DIE LINKE hat dazu einen Antrag in den Bundestag eingebracht (BT-Drs. 17/7368)." Die arbeitsmarktpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE weiter:

"Minijobs werden mehrheitlich von Frauen ausgeübt. Sie sind damit ein wesentliches Hindernis für die Gleichberechtigung der Geschlechter am Arbeitsmarkt. Handlungsbedarf besteht mithin auch in gleichstellungpolitischer Hinsicht. DIE LINKE streitet gemeinsam mit Gewerkschaften und Frauenverbänden dafür, die Schlechterstellung der Minijobberinnen und Minijobber abzuschaffen. Anders als oft behauptet wird, profitieren die Beschäftigten nicht von den reduzierten Sozialabgaben von 30 statt 40 Prozent. Sie bekommen Niedriglöhne und sind sozial kaum abgesichert. Zugleich führt diese Sonderform der Beschäftigung in der Praxis zur Ungleichbehandlung bei der Gewährung von Urlaub, Krankengeld und Elternzeit. Gerade im Fall der Minijobs ist eine Korrektur der Hartz-Gesetzgebung mehr als überfällig."


F.d.R. Christian Posselt

Pressesprecher
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Datum: 19.01.2012 - 11:30 Uhr
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