Rheinische Post: Lagarde und Merkel

Rheinische Post: Lagarde und Merkel

ID: 559314
(ots) - Angela Merkel und die Chefin des Währungsfonds,
Christine Lagarde, sind die mächtigsten Frauen Europas. Von Intellekt
und Machtinstinkt her ähnlich, haben sie doch grundlegend andere
Ansichten über die Rolle des Staates. Das führt im Kampf gegen die
Euro-Krise nun zum Konflikt. Merkel setzt darauf, dass die
Ankündigung von Schuldenbremsen und Sanktionen die Märkte so
beruhigt, dass sie ihre Spekulationen gegen Italien und Spanien
einstellen. Lagarde dagegen, ganz in der etatistischen Tradition der
Franzosen, ruft nach mehr Hilfe durch die Staaten und hat mächtige
Verbündete gefunden. Solange Italien vom Clown Berlusconi regiert
wurde, zählte seine Stimme nicht. Doch nun regiert
Wirtschaftsprofessor Monti das Land und sein Landsmann Draghi die
Europäische Zentralbank. Und beide fordern wie Lagarde mehr Geld für
die Euro-Rettung. Das heißt vor allem: mehr deutsches Geld. Gegen
diese Troika kann Merkel kaum etwas ausrichten. Sie hat ihr
Rückzugsgefecht auch schon begonnen. Am Ende wird sie ihre Blockade
eines größeren Rettungsschirms ebenso aufgeben wie schon viele andere
Positionen. Erst "non" gesagt, dann doch gezahlt - nach diesem Muster
verläuft Merkels Politik in der Euro-Krise seit zwei Jahren.



Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion

Telefon: (0211) 505-2303



Themen in dieser Pressemitteilung:


Unternehmensinformation / Kurzprofil:
drucken  als PDF  Rheinische Post: Antisemitismus Lausitzer Rundschau: Unsinnige Beobachtung

Die Linken und der Verfassungsschutz
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 23.01.2012 - 20:57 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 559314
Anzahl Zeichen: 1472

Kontakt-Informationen:
Stadt:

Düsseldorf



Kategorie:

Politik & Gesellschaft



Diese Pressemitteilung wurde bisher 224 mal aufgerufen.


Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Rheinische Post: Lagarde und Merkel"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von

Rheinische Post (Nachricht senden)

Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).

Gladbachs Neuhaus mag keine Kroos-Schweinsteiger-Vergleiche ...
Neu-Nationalspieler Florian Neuhaus mag keine Vergleiche mit Toni Kroos und Ex-Nationalspieler Bastian Schweinsteiger. "Beide sind große Spieler, die eine Ära des deutschen Fußballs geprägt haben. Natürlich ist es faszinierend, wie Kroos die Kontrolle über ein Spiel hat, und alles, was er

Ex-Nationalspieler Uwe Rahn an Darmkrebs erkrankt ...
Der frühere Nationalspieler und Torschützenkönig der Fußball-Bundesliga, Uwe Rahn, ist an Darmkrebs erkrankt. Das sagte der 58-Jährige im Interview mit der Düsseldorfer "Rheinischen Post" (Dienstag). "Die Diagnose war für mich natürlich ein Schock. Da der Krebs fortgeschritten

NRW-Oppositionsführer Kutschaty fordert Ende von Armin Laschets "Stop-and-Go-Politik" ...
Kurz vor dem Treffen der Ministerpräsidenten mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Montag dringt die SPD-Landtagsfraktion auf einen klaren Kurs der nordrhein-westfälischen Landesregierung: "Armin Laschet muss seine Strategie überdenken und rauskommen aus dieser Stop-and-Go-Politik. Lock


Weitere Mitteilungen von Rheinische Post


Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zu Antisemitismus ...
Judenfeindlichkeit bleibt ein Problem in der deutschen Gesellschaft. Alles Gerede, die Erfahrungen des Dritten Reiches gehörten der Vergangenheit an und man solle die jüngeren Generationen nicht immer wieder mit der Schuld der Vorfahren konfrontieren, wird als naiv entlarvt. Gerade diese Gener

Westdeutsche Zeitung: KORRIGIERTE FASSUNG! Im Iran steht Ahmadinedschad mit dem Rücken zur Wand - Ölembargo trifft Achillesferse des Präsidenten Ein Kommentar von Anja Clemens-Smicek ...
Seit Jahren lässt sich die internationale Gemeinschaft vom Regime in Teheran an der Nase herumführen. Unter dem Deckmäntelchen der friedlichen Nutzung weitete der Iran ungestraft sein Nuklearprogramm drastisch aus und entzog sich jeder Kontrolle - wohl wissend, dass die Welt nicht mit einer St

Mitteldeutsche Zeitung: zu IWF und Deutschland ...
Deutschland müsse sich stärker einbringen, um die Währungsunion vor dem Kollaps und die Welt vor einer Katastrophe wie in den 1930er Jahren zu bewahren. Diese Worte drücken aus, was viele Politiker im Ausland denken. Aus ihrer Sicht haben die Deutschen große Opfer gebracht, um das Pr

Mitteldeutsche Zeitung: zu Friedrich II. ...
Was hat uns Friedrich heute zu sagen? Ja, was? Wenig über seine Person hinaus. Die aber ist ungeheuer interessant. Und muss erlebbar gemacht werden: in den Quellen neu erschlossen oder gesichtet. Das nützt immer. Und regt an. Zum Beispiel: Wenn man von Preußen aus auf Sachsen-Anhalt blickt, er


 

Werbung



Sponsoren

foodir.org The food directory für Deutschland
News zu Snacks finden Sie auf Snackeo.
Informationen für Feinsnacker finden Sie hier.

Firmenverzeichniss

Firmen die firmenpresse für ihre Pressearbeit erfolgreich nutzen
1 2 3 4 5 6 7 8 9 A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z