Keine Legalisierung von Cannabis
ID: 561045
Keine Legalisierung von Cannabis
Von Johannes Singhammer
Cannabiskonsum ist kein Zeichen von Freiheit
Im Gesundheitsausschuss des Deutschen Bundestags findet am Mittwoch eine Anhörung statt, die sich mit dem Antrag der Fraktion der Linken zur Legalisierung von Cannabis befasst. Dazu erklärt der Stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Johannes Singhammer:
"Mit der CDU/CSU-Bundestagsfraktion wird es keine Legalisierung des Cannabiskonsums geben. Cannabis dient als Einstiegsdroge für den Konsum härterer Drogen und führt zu starken gesundheitlichen Schäden.
Cannabis ist keine Spaßdroge. Die Zahl der Menschen, die Cannabis konsumieren, ist weiterhin besorgniserregend hoch. So sind fünf Prozent der jungen Erwachsenen Cannabiskonsumenten, davon sind etwa 200.000 junge Menschen stark abhängig. Vor diesem Hintergrund ist der Antrag der Fraktion der Linken abzulehnen. Denn jegliche Bemühungen im Bereich der Prävention würden ad absurdum geführt, wenn der Besitz legalisiert würde.
Nicht nur der Dauerkonsum, sondern bereits der Konsum geringer Mengen von Cannabis ist gesundheitsschädigend und sollte daher vermieden werden. Dies belegen Studien namhafter Wissenschaftler aus dem In- und Ausland. Selbst eine geringe Dosis kann schwerwiegende Angststörungen und in der weiteren Folge Realitätsverlust, Entpersonalisierung, Schwindel und paranoide Angststörungen auslösen.
Langfristiger Konsum kann zu schwerwiegenden gesundheitlichen Beeinträchtigungen bis hin zur psychischen Abhängigkeit führen. Die Alltagskompetenz und Arbeitsfähigkeit von Menschen, die regelmäßig Cannabis konsumieren, ist nachweislich stark eingeschränkt.
Deshalb ist Cannabiskonsum kein Zeichen von Freiheit. Im Gegenteil: Er führt die Konsumenten in die Unfreiheit.
Besorgniserregend ist auch die mittlerweile wissenschaftlich nachgewiesene Tatsache, dass Cannabis Einstiegsdroge für den späteren Konsum härterer Drogen ist. Jugendliche, die Cannabis rauchen, haben ein sechsfach höheres Risiko, später härtere Drogen zu konsumieren, als Jugendliche, die kein Cannabis zu sich nehmen.
Daher ist es unverantwortlich, die Schädlichkeit der Droge zu verharmlosen und eine Legalisierung von Cannabiskonsum zu fordern
." Diese Pressemitteilung finden Sie auch auf unserer Homepage und in unserem Presse-Twitter-Kanal @cducsupm.
Kurz-URL: http://cducsu.cc/xVgGdl
CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag
Platz der Republik 1, 11011 Berlin
fraktion@cducsu.de
http://www.cducsu.de
Bereitgestellt von Benutzer: pressrelations
Datum: 25.01.2012 - 18:45 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 561045
Anzahl Zeichen: 2905
pressrelations.de – ihr Partner für die Veröffentlichung von Pressemitteilungen und Presseterminen, Medienbeobachtung und Medienresonanzanalysen
Diese Pressemitteilung wurde bisher 322 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Keine Legalisierung von Cannabis"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
CDU/CSU-Fraktion (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Weitergehendende Datensammlung ist kontraproduktiv Der Bundesrat stimmt am morgigen Freitag über das vom Bundestag beschlossene 16. Arzneimittelgesetz ab. Das Gesetz dient der Optimierung und Senkung des Einsatzes von Antibiotika in der Nutztierhaltung. Dazu erklären der Vorsitzende der AG Er
Markttransparenzstelle ...
Ein kleiner Schritt für die Politik, ein großer Schritt für die Verbraucher Der Deutsche Bundestag beschließt am heutigen Donnerstag die Verordnung zur Markttransparenzstelle für Kraftstoffe. Mit der Verordnung wird die Marktbeobachtung im Kraftstoffbereich konkretisiert sowie die Transpar
?Tag des Waldes? im Zeichen der Nachhaltigkeit ...
Nicht mehr Holz schlagen als nachwächst Der 21. März ist traditionell der "Tag des Waldes". Ihn hat die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) in den 1970er Jahren als Reaktion auf die globale Waldvernichtung ins Leben gerufen. Dazu erklären der V
Weitere Mitteilungen von CDU/CSU-Fraktion
HAPPACH-KASAN: Meldepflicht für neues Tier-Virus einführen - Forschung vorantreiben ...
. Zum Auftreten des Schmallenberg-Virus in Schleswig-Holstein und dem heutigen Bericht im Ausschuss für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz des Bundestages, erklärt die Sprecherin für Agrarpolitik der FDP-Bundestagfraktion Christel HAPPACH-KASAN: Das erstmalig aufgetretene Schmall
WDR Fernsehen: Salat-Test in der Aktuellen Stunde / Deutscher Salat mit geringster Pestizidbelastung ...
Deutscher Salat ist deutlich weniger mit Pestiziden belastet als beispielsweise Kopfsalat aus Italien oder Belgien. Das ist das Ergebnis einer bisher unveröffentlichten Untersuchung, deren Ergebnisse Greenpeace der Aktuellen Stunde im WDR Fernsehen (18.50 - 19.30 Uhr) exklusiv zur Verfügung ges
Chilenischer Superstar: Die Carmenere-Traube ...
Carmenere ist eine seltene rote Rebsorte aus Chile, die nur noch im Andenstaat im großen Stil angebaut wird. Spezialist für die anspruchsvolle Rebe ist die führende chilenische Weinkellerei Concha y Toro mit Sitz in Santiago. Mittlerweile ist Carmenere eine der wichtigsten Sorten des Weinguts und
CURRENTA-Experten im NRW-Landtag ...
Klimaschutzgesetz gefährdet Investitionen in den Industriestandort NRW Leverkusen/Düsseldorf - CURRENTA-Geschäftsführer Dr. Günter Hilken befürchtet eine zunehmende Verschlechterung der Wettbewerbssituation für die nordrhein-westfälische Industrie durch das geplante NRW-Klimaschutzgeset




