WAZ: Sarkozy im Tief
- Kommentar von Gerd Niewerth
ID: 563809
Jahr 2007 begeistert, weil er ihnen den Bruch mit der Vergangenheit,
ein Ende des quälenden Leerlaufs und ganz nebenbei mehr Kaufkraft
versprochen hatte. Daran gemessen darf seine Präsidentschaft für
gescheitert erklärt werden. Denn fünf Jahre später herrscht unter
seinen Landsleuten immer noch miese Stimmung. Auch wenn das nicht
allein die Schuld Sarkozys ist. Politische Beobachter behaupten seit
jeher, dass die Franzosen unreformierbar sind. Zumindest hat Nicolas
Sarkozy die Tür aufgestoßen und etwas frischen Wind zugelassen. Darf
er, der Kämpfer, sich Hoffnung auf weitere fünf Jahre im Elysée
machen, wenn in gut 80 Tagen gewählt wird? Nach derzeitigem Stand
eher nicht. Denn die jetzt hastig verkündeten Reformen, durchaus
vernünftig in der Sache, kommen schlicht fünf Jahre zu spät. Die
Frage, ob es sein sozialistischer Rivale François Hollande besser
kann, ist deshalb zweitrangig. Das größte Problem Sarkozys ist er
selbst. Denn das Volk findet den Menschen Sarkozy schlichtweg
unsympathisch.
Pressekontakt:
Westdeutsche Allgemeine Zeitung
Zentralredaktion
Telefon: 0201 - 804 6519
zentralredaktion@waz.de
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 30.01.2012 - 17:51 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 563809
Anzahl Zeichen: 1347
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Essen
Kategorie:
Außenhandel
Diese Pressemitteilung wurde bisher 273 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"WAZ: Sarkozy im Tief
- Kommentar von Gerd Niewerth"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Westdeutsche Allgemeine Zeitung (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Der NRW-Landesbeauftragte des Deutschen Roten Kreuzes für den Bevölkerungsschutz warnt davor, dass weite Teile der Bevölkerung trotz der ernsten Sicherheitslage nicht auf Krieg und andere große Krisen vorbereitet seien. Er rät dazu, neben den Erwachsenen auch Kinder und Jugendliche auf den Erns
WAZ: Lehrerverband-Präsident Düll: "Social-Media-Verbot passt nicht zum Wählen ab 16" ...
Der Präsident des Deutschen Lehrerverbandes, Stefan Düll, kritisiert Forderungen in der EU und in Deutschland, den Konsum von Social Media für Jugendliche einzuschränken. Anlass ist ein Votum des NRW-Landtages, das Wahlalter bei Landtagswahlen auf 16 abzusenken. "Das Wahlalter wird auf 16
WAZ: NRW-Gleichstellungsministerin Paul (Grüne) warnt vor Sexkaufverbot ...
NRW-Gleichstellungsministerin Josefine Paul (Grüne) ist gegen ein Sexkaufverbot. "Sexarbeit ist kein Beruf wie jeder andere und Prostituierte bedürfen eines besonderen Schutzes. Ein Verbot der Sexarbeit bedeutet nicht automatisch mehr Schutz, sondern das Abdrängen in ein nur schwer zu kontro
Weitere Mitteilungen von Westdeutsche Allgemeine Zeitung
Neues Deutschland: zu Frankreichs Alleingang bei der Tobin-Steuer ...
Eigentlich spricht alles für die Einführung einer Finanztransaktionssteuer: Fast alle Regierungen in der EU wollen sie, ebenso breite Mehrheiten in den Parlamenten - und in der Bevölkerung sowieso. Die Umsatzsteuer ließe sich rasch einführen, sie würde Geld in die klammen öffentlichen Kass
Wagenknecht: Rezepte zur Euro-Rettung gehen nicht auf/ Steuern da erhöhen, wo wirklich Geld liegt ...
Sahra Wagenknecht kritisiert scharf die Rettungsmaßnahmen für verschuldete Euro-Länder. "Die meisten Länder haben kein Ausgabeproblem, sie haben ein Einnahmeproblem. Es wird den Ländern diktiert, dass sie ihre Ausgaben immer schlimmer kürzen müssen. Sie haben aber trotzdem mehr Schuld
Lindner: Schuldenkommissar für Griechenland und Finanztransaktionssteuer sind richtig ...
Bonn/Berlin, 30. Januar 2012 - Martin Lindner (FDP) befürwortet einen EU-Sparkommissar in Griechenland. "Der Vorstoß der Bundesregierung für einen Sparkommissar für Griechenland ist richtig und vernünftig", sagte der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der FDP in der PHOENIX-Sen
Ostsee-Zeitung: Ostsee-Zeitung (Rostock): Kommentar zu Sarkozy will Börsensteuer ...
Seit Jahren wurde über die Finanztransaktionssteuer debattiert, seit Jahren tat sich nichts. Dabei wird alles besteuert - von der Babynahrung bis zum Sack Zement. Nur Finanzprodukte sind ausgenommen. Das ist doch irre! Nun prescht endlich ein großes Land wie Frankreich vor und erklärt: Ja, wir




