WAZ: Merkels China-Tour. Kommentar von Gudrun Büscher
ID: 565899
Dass sie 2006 den Dalai Lama im Kanzleramt empfing, trägt man ihr in
Peking nicht nach. Die Beziehungen zwischen Deutschland und China
sind gut, die wirtschaftlichen vor allem. Doch die Kanzlerin, die
heute zum fünften Mal als Regierungschefin in Peking empfangen wird,
weiß wie schwer es ist, im Reich der Mitte Balance zu halten. China
nimmt sich die Freiheit, die Rechte seiner Bürger nach Belieben
einzuschränken. Während Merkel mit Premier Wen Jiabao spricht, sitzt
Friedensnobelpreisträger Liu Xiaobo weiter in Haft. Seine Schriften
über moralische Willkür und den Verlust von Idealen sind jetzt ins
Deutsche übersetzt worden. Eine Pflichtlektüre für alle die glauben,
Menschenrechte fielen beim Versuch, China durch Handel zum Wandel zu
bringen, irgendwann vom Himmel. Die Kanzlerin wird die Menschenrechte
ansprechen. Grund der Reise sind sie aber nicht. Merkel will die
Chinesen ermuntern, in den Euro und Europa zu investieren. Das aber
werden sie nur tun, wenn es China nützt. Peking muss überzeugt
werden, dass Europas Schuldenstaaten kein Fass ohne Boden sind. Auch
keine einfache Aufgabe.
Pressekontakt:
Westdeutsche Allgemeine Zeitung
Zentralredaktion
Telefon: 0201 - 804 6519
zentralredaktion@waz.de
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 01.02.2012 - 19:26 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 565899
Anzahl Zeichen: 1450
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Essen
Kategorie:
Außenhandel
Diese Pressemitteilung wurde bisher 236 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"WAZ: Merkels China-Tour. Kommentar von Gudrun Büscher"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Westdeutsche Allgemeine Zeitung (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Der NRW-Landesbeauftragte des Deutschen Roten Kreuzes für den Bevölkerungsschutz warnt davor, dass weite Teile der Bevölkerung trotz der ernsten Sicherheitslage nicht auf Krieg und andere große Krisen vorbereitet seien. Er rät dazu, neben den Erwachsenen auch Kinder und Jugendliche auf den Erns
WAZ: Lehrerverband-Präsident Düll: "Social-Media-Verbot passt nicht zum Wählen ab 16" ...
Der Präsident des Deutschen Lehrerverbandes, Stefan Düll, kritisiert Forderungen in der EU und in Deutschland, den Konsum von Social Media für Jugendliche einzuschränken. Anlass ist ein Votum des NRW-Landtages, das Wahlalter bei Landtagswahlen auf 16 abzusenken. "Das Wahlalter wird auf 16
WAZ: NRW-Gleichstellungsministerin Paul (Grüne) warnt vor Sexkaufverbot ...
NRW-Gleichstellungsministerin Josefine Paul (Grüne) ist gegen ein Sexkaufverbot. "Sexarbeit ist kein Beruf wie jeder andere und Prostituierte bedürfen eines besonderen Schutzes. Ein Verbot der Sexarbeit bedeutet nicht automatisch mehr Schutz, sondern das Abdrängen in ein nur schwer zu kontro
Weitere Mitteilungen von Westdeutsche Allgemeine Zeitung
Mittelbayerische Zeitung: Alternative nicht in Sicht Die Republikaner liefern sich eine zähe Vorwahl. Ihr größtes Problem ist, dass ihnen die Vision fehlt. Leitartikel von Christian Kucznierz ...
Wer will, kann den Wahlkampf ums Weiße Haus auf einen ganz einfachen Nenner bringen: Wenn Barack Obama im Amt bleibt, bekommen die Vereinigten Staaten eine weitere Chance, die Fehler, die unter Bush junior gemacht wurden, zu beheben. Kommt ein Republikaner, werden die Fehler unter Bush wiederholt.
Berliner Zeitung: Kommentar zur Syrien- und Iran-Politik des Westens ...
Längst hätte eine konsistente Nahost-Politik auf Einhegung potenziell gefährlicher Regime wie des iranischen mit gewaltlosen Mitteln umschalten müsse. Dazu gehören Verhandlungen, die sich nicht im Austausch von Vorbedingungen erschöpfen. Dazu gehören Sanktionen. Dazu gehört die Förderu
Märkische Oderzeitung: Märkische Oderzeitung Frankfurt (Oder) zu Republikaner-Vorwahlen in den USA: ...
Florida ist deshalb wichtig für Romney, weil er sich hier zum ersten Mal in einem großen Staat mit 19 Millionen Einwohnern durchsetzen konnte. Wer hier Erfolg hat, kommt auch auf größeren Bühnen zurecht. Wobei allerdings abzuwarten ist, wie lange die Selbstzerfleischung der Republikaner noc
Märkische Oderzeitung: Märkische Oderzeitung Frankfurt (Oder) zum NATO-Report: ...
Neuigkeiten sind das gerade nicht, die der aktuelle NATO-Report über die Beziehungen zwischen den radikal-islamischen Taliban und dem pakistanischen Geheimdienst ISI berichtet. Wie sonst hätten sich die Gotteskrieger seit über zehn Jahren im pakistanischen Grenzgebiet zurückziehen können? D




