WAZ: Verbote helfen. Kommentar von Daniel Freudenreich
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Leuten. Zum Glück! Das liegt zum einen an einer guten
Präventionsarbeit, gerade bei den Minderjährigen. Doch machen wir uns
nichts vor: Ohne Rauchverbote, höhere Tabaksteuern und
Werbeeinschränkungen wäre der Tabakkonsum nicht so stark rückläufig.
Mehr Vorbeugung und zusätzliche Verbote wären auch im Kampf gegen den
Alkohol zielführend. Noch ist es nur eine Momentaufnahme und kein
Trend, dass sich wieder mehr junge Erwachsene betrinken. Damit das
nicht so bleibt, sollte sich die Bundeszentrale für gesundheitliche
Aufklärung bei ihrer Präventionsarbeit künftig stärker um die Gruppe
der 18- bis 25-Jährigen kümmern. Damit könnte man zumindest einen
Teil der Betroffenen für die Gefahren von Hochprozentigem
sensibilisieren. Eine weitere Maßnahme wäre das Nachtverkaufsverbot
von Alkohol an Tankstellen, Supermärkten und Kiosken. Das würde
zumindest den spontanen Erwerb von alkoholischen Getränken
erschweren. Doch mit Verboten und Beschränkungen tut sich die
liberale Drogenbeauftragte wie so oft schwer. Leider.
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Datum: 10.02.2012 - 19:14 Uhr
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